Freitag, 30. April 2010

Hermanus,die Wale und warum Walschutz noch immer wichtig ist


























Über die Traumstasse R 44 habe ich ja schon berichtet. Nun fahren wir ein Stück auf der R43 weiter- ab nach Hermanus.
Gleich vorweg, es ist ein kleines Städtchen, sehr gemütlich und überschaubar, die Immobilienpreise hier sind jedoch im Vergleich hoch.
Viele fragen sich, ob Whalewatching richtig ist. Sollte man die Tiere nicht in Ruhe lassen?
Ich glaube, dass es nicht nur richtig sondern auch sehr wichtig ist. Je mehr Leute begreifen, wie wunderbar diese Tiere sind, um so mehr Leute werden sich für den Schutz dieser Giganten stark machen. Greenpeace kämpft bereits seit 1975 für den Schutz der Wale weltweit- es war auch 5 vor 12.
Noch immer sind alle bekannten Walarten bedroht, einige Arten stehen immer noch vor dem Aussterben. ( wie schlimm es noch ist, könnt ihr hier sehen: -schaut genau hin- http://gruppen.greenpeace.de/aachen/meere-fotos-walfang.html)
In Südafrika stehen die Wale unter Schutz. Bis ca. 1940 wurden jedoch auch hier Wale gejagt. Man brachte sie auch hier an den Rand der Ausrottung. Von den "Southern Right Whales waren gerade mal noch geschätzte 200 bis 300 Tiere übrig.
Wenn man Glück hat, kann man auf der Fahrt nach Hermanus bereits entlang der Küstenstraße Wale sehen. In der Regel sind sie von Ende Mai bis Ende November in Südafrika. Dann sind die Jungen groß genug um mit den Müttern in kältere Gewässer zu ziehen. Das Umdenken der Menschen in Südafrika zeigt sich immer wieder, wenn doch mal ein Unglück geschieht. Stranden Wale oder Delfine sind sofort jede Menge Freiwillige Helfer zur Stelle um zu versuchen, die Tiere zu retten.
Jeder der schon mal Wale mit ihren Kälbern gesehen hat oder gar erlebt hat , wenn ein Wal springt, weiß wie schön diese Tiere sind. Trotzdem werden sie immer noch in einigen Ländern erbarmungslos gejagt und umgebracht. Viele dieser Grausamkeiten würden wir nicht mitbekommen, wenn es nicht immer wieder Organisationen gäbe , die auf diese Missstände hinweisen würden. Ich bin froh , dass es Greenpeace gibt.
Früher jagte man Wale mit der Harpune- heute benutzt man Explosiv-Harpunen, der Körper des Tieres wird innerlich zerrissen. Der Todeskampf der Tiere kann sich bis zu einer Stunde hinziehen. Auf den Färöer-Inseln ( gehört zu Dänemark) werden Wale in flache Buchten gejagt, aus denen es kein Entkommen gibt. Die "Jäger " sind dann bewaffnet mit Messern und Enterhacken. Die Atemlöcher der Tiere werden mit Pflöcken verschlossen. Die Tiere ersticken in ihrem eigenen Blut. Sind wir Menschen nicht einfach "großartig"? Und das alles nur, weil man irgendwo auf der Welt Unsummen an Geld für ein Kilo Walfleisch ausgibt.
Vielleicht ist Whalewatching nicht der absolut richtige Weg, aber solange Touristen Geld für das Anschauen dieser Tiere ausgeben, solange wird sie keiner töten. Der Walbestand in Südafrika hat sich jedenfalls gut erholt. Restaurants und Shops leben durch die Waltouristen - und das ist gut so. Unbedingt anschauen müßt ihr euch den Walschreier (Whale Crier) von Hermanus. Ihr könnt euch eigentlich ruhig in ein Restaurant setzen, ihr hört schon, wenn die Wale kommen. Denn er bläst in sein "Klebrohr". So ein "Walrufrohr" könnt ihr auch als Andenken kaufen. An manchen Tagen tummeln sich in der Bucht mehr als 100 Wale. Die Einheimischen sprechen dann von "Walsuppe". In der Walvor- oder Nachsaison gibt es dann nicht mehr soviel Wale dort. Es lohnt sich dann mit einem Beobachtungschiff raus zufahren. Diese Leute wissen immer ganz genau, wo noch welche sind. Es macht außerdem viel Spaß mit dem Boot und es ist irre, wenn ein Wal dann plötzlich neben dem Boot schwimmt und dieses aussieht , wie eine Nussschale. Zwischendurch werdet ihr bestimmt auch die eine oder andere neugierige Robbe sehen können.
Es ist erstaunlich, wie klar und sauber das Wasser ist.
Die Walarten , die ihr bestauen könnt sind meist Southern Right Wahles ( der "richtige Wal- weil er nach dem Erlegen nicht unterging), Buckelwale, Glattwale, Humpacks aber auch weiter draußen Orcas, Blauwale und Potwale. Aber auch jede Menge Delfine werdet ihr sehen können. Es gibt große und kleine Tümmler.
Für alle, die es schon mal erlebt haben und für alle die es noch nie gesehen haben, hier dieses wunderschöne Video. Wäre es nicht toll, wenn auch noch unsere Urenkel diese Giganten lebend erleben könnten???
Bis bald, es grüßt euch Anke
http://www.heldmann-immobilien.de/






Mittwoch, 28. April 2010

Mit dem Bike Kapstadt und Umgebung erleben































So ein richtiger Motorradfan möchte sein Bike am Liebsten überall mit hinnehmen. Manchmal geht das leider nicht und manchmal ist es einfach nicht nötig.
Tina und Kay  haben ein neues Angebot für Ihre Gäste aufgenommen. Einzelheiten könnt ihr auf der Webseite nachlesen. Die Fotos haben mir Tina und Kay zur Verfügung gestellt. 

Es grüßt euch Anke
http://www.heldmann-immobilien.de/


































Mittwoch, 21. April 2010

Südafrikas Pinguine























So mancher hat mich schon ungläubig angeschaut, wenn ich von den Pinguinen berichtet habe.
In Afrika??? Pinguine???? Oh ja- es gibt sie wirklich und man hat sich sogar schon "verkehrstechnisch" auf sie eingestellt. Also wenn ihr das abgebildete Verkehrszeichen seht- dann bitte langsam fahren. Ich habe gehört, dass es nun zu den zwei Kolonien Nähe Kapstadt noch welche gibt, da war ich aber noch nicht.
Meine Fotos stammen vom Boulder Beach- Nähe Simons Town. Hier gibt es zwei Strände. Einer ist inzwischen gesperrt und nur noch für die Pinguine da. Der andere ist ein öffentlicher Strand, aber die Pinguine kommen auch hierher. Also haltet eure Sachen fest, man glaubt nicht welche Sachen die kleine Kerle alles so brauchen können.
Bei unseren kleinen Freunden handelt es sich um die Art "Brillenpinguine". Sie werden ca 60 cm groß. Viele Leute bezeichnen sie auch als Eselpinguine, weil ihr Geschrei so ähnlich klinkt. Und andere Leute nennen sie nur "Afrikanische Pinguine". Wieso und weshalb sie sich in Afrika niedergelassen haben, weiß niemand so richtig. Für die Anwohner von Boulder Beach ist es nicht immer so einfach mit den kleinen Kerlen zu leben. Zum einen ist ihr Geschrei oft Ohrenbetäubend laut. Dazu kommt noch der Geruch- nicht so toll- vorallem , wenn es richtig heiß ist. Die Pinguine haben auch schnell gelernt mit Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft zu leben. Die " Junggesellen" gehen oft nachts auf Streifzug. Sie klettern teilweise über Zäune , besetzen Pools und machen auch sonst noch so allerlei Blödsinn. Wirklich ärgerlich ist eben der Kot, wenn dieser nicht schnell entfernt wird, frisst er sich ein . Die Bewohner schauen auch morgens zunächst oft unter ihre Autos-da kann es sich so ein kleiner Kerl schon mal gemütlich gemacht haben. Aber trotz dieser Vorkommnisse stehen die Anwohner zu den kleinen Kerlen. 1994 wäre es fast zum Auslöschen der Pinguine gekommen. Ein Erzfrachter verlor seinen Treibstoff und es breitet sich ein Oelteppich aus. Viele freiwillige Helfer fingen die Pinguine ein, sie wurden gesäubert, aufgeppelt und später gesund in die Freiheit entlassen.
es grüßt euch Anke







Dienstag, 13. April 2010

Traumstasse R44 -einfach toll!!!!!



















Wer es nicht eilig hat von Somerset West aus in Richtung Hermanus zu kommen, dem empfehle ich die R44. Sie beginnt hinter Gordons Bay und führt nach Kleinmond. Direkt nach Hermanus geht es dann noch ein kleines Stück auf der R43.
Aber soweit will ich heute nicht. Wir sind unterwegs nach Rooiels. Das ist mein absoluter Lieblingsstrand. Relativ schnell erreicht von Somerset West aus. Die Straße dorthin ( also die R44) ist einfach sehenswert. Ich gehe mal davon aus, dass sie auch für Biker ein Genuss ist.
Ihr kommt vorbei an einer Kulisse, wie aus der Werbung. Wenn ihr zum richtigen Zeitpunkt in Südafrika seit, und ein wenig Glück habt, könnt ihr bereits hier Wale sehen. Haltebuchten an der Straße gibt es. Es lohnt aber auch so, mal anzuhalten und einfach die Aussicht zu genießen.
Rooiels selbst ist ein kleines Örtchen, das hauptsächlich aus Ferienhäusern besteht. Als Immobilienanlage sicher sehr gut gewählt. Es gibt ein kleines Lokal, das recht gutes Essen bietet und einen ganz kleinen Shop. Und dann kommt der Strand. Traumhaft schön eingebettet in eine Bergkulisse, noch nie habe ich diesen Strand als überfüllt erlebt. Ebenfalls wichtig, man darf dort auch seine Hunde mitbringen. Das Wasser ist warm, aber Achtung, die Wellen sind nicht zu unterschätzen. Im Wasser vorgelagert sind Kelbwälder. Am Strand selbst kann man dann durch Sturm abgerissenen Kelbstücke sammeln, sie eignen sich super zum dekorieren. Muschelsammler kommen hier auf ihre Kosten. Ihr könnt auch einen Spaziergang machen, entlang des Strandes hin zum kleinen Naturreservat, das vorgelagerte Felsen hat. Bei Wellengang sieht es einfach gigantisch aus. Zurück von der kleinen Umrundung kommt ihr wieder genau zum Restaurant, der auch einen Parkplatz hat, die Seeluft macht hungrig.
bis bald sagt Anke






Kirstenbosch -botanischer Garten















Für alle Pflanzen und Naturliebhaber ein Muss!!!! Diesen Ausflug werdet ihr nicht bereuen.
Gegründet wurde der Garten 1913 von dem Botaniker Henry Pearson.
Die Größe des Gartens wird von ca. 530 ha bis zu 600 ha angegeben. Da ich noch lange nicht alles abgelaufen bin, kann ich euch nun die genaue Größe leider nicht mitteilen.
Aber glaubt mir- es ist riesig.
Für einen Ausflug hierher nehmt euch bitte Zeit. Es gibt soviel zu entdecken. Der Garten hat auf Grund seiner unterschiedlichen Höhenlagen ( von ca 100 m bis ca 1000 m), eine große Vielzahl an Pflanzen zu bieten. ( man schätzt bis zu ca 6000 Arten).
Ihr könnt zum Beispiel Proteen in aller Vielfalt sehen, Heidegärten durchwandern, es gibt Farne, Steingärten, Pflanzen aus der Karoo und vieles mehr.
Ihr könnt aber auch einfach nur einen Ausflug machen, indem ihr einen Picknickkorb packt und euch dann mit diesem an irgendeinem schönen Ort im Park niederlasst. Wem das zu viel ist- man kann es auch im Park kaufen.
In der Saison finden Sonntags oft Konzerte in einer Conzertarea statt. Große Klasse. Das Programm kann man vorher online einsehen. Es spielen berühmte und weniger berühmte Bands. Die Stimmung ist jedoch immer gleich gut. Alle möglichen Nationen sitzen nebeneinander auf Decken , jeder hat etwas zu Essen und zu trinken dabei, das wird dann auch mal schnell eben getauscht. Also Leute- ein Ausflug, der sich lohnt.
Bis bald, es grüßt euch Anke

Dienstag, 6. April 2010

Kapstadt-die Waterfront




Nicht jeden Tag- aber immer mal wieder. Es ist schön, einfach einen Tag hier zu verbringen.
Aber gleich vorab, die Restaurants sind hier etwas teurer. Man muss aber nicht essen gehen, es gibt soviel anderes zu bestaunen oder zu entdecken. Bummeln durch die Geschäfte ist wunderschön, wenn man sich die Zeit dazu nimmt. Die kleinen Andenkenläden sind sehr gut bestückt.
Bootsausflüge von hier sind ebenfalls empfehlenswert. Wie wäre es mit Katamaran fahren?
Die Immobilien in unmittelbarer Nähe der Waterfront sind preislich sehr hoch.
Aber ein Tagesausflug hierher reicht ja auch, wohnen kann man auch woanders.
Unbedingt anschauen: den Clock Tower, das Two Oceans Aquarium, vielleicht einen Ausflug zu Robben Island?
Livemusik gibt es eigentlich immer. Und wer Lust auf ein deutsches Bier hat, der geht ins Paulaner, die Bedienung kommt echt bayrisch in Tracht daher.
Auch Abends ist die Waterfront einfach wunderschön. Wer Glück hat, ist genau hier, wenn die Abendsonne den Tafelberg in ein irres Licht hüllt. Geniest es mit einem Sundowner.
Es grüßt euch Anke
http://www.heldmann-immobilien.de/