Montag, 3. Mai 2010

Gansbaai und die "Großen weißen Haie"











Wenn ihr von Hermanus noch ein kleines Stück weiterfahrt, kommt ihr nach Gansbaai. Wer sich eine Karte gekauft hat- dort wird vermutlich Gans Bay stehen-also keine Angst, ist der selbe Ort.
Das kleine Fischdorf ist berühmt für seine Haitauchfahrten.
Natürlich gibt es immer wieder Diskussionen, ob es richtig ist, den Haien so nah zu kommen, und ihnen damit ihre natürliche Scheu vor den Menschen zu nehmen. Auch das Anfüttern ist umstritten, denn es könnte ja sein, dass der Hai nun automatisch Mensch und Futterquelle verbindet.
Aber spätestens nach den Filmen " Der weiße Hai" war der Ruf dieses Tieres derartig ruiniert, dass hier eine Schutzmaßnahme greifen musste. Schon um allein das sinnlose Abschlachten zu verhindern. Gleich vorweg, Haie sind nicht unbedingt meine Lieblingstiere, aber ich finde sie trotzdem absolut faszinierend und jedem dürfte klar sein, dass diese Tiere eine wichtige Funktion in unseren Meeren übernehmen. Um so unverständlicher, dass Haie nur wegen ihrer Flossen gejagt und abgeschlachtet werden.
Natürlich bekommen wir Angst, wenn mal wieder von einem Angriff auf Menschen zu lesen ist.
Aber nicht sie dringen in unseren Lebensraum, sondern wir in ihren. Also beachtet, wenn die Haiflagge gehisst ist oder der Warnruf des Haispotters ertönt.
White Sharks Projekt hat sich den Schutz dieser Tiere auf ihre Flagge geschrieben. Dort angekommen bekommt man neben einem tollen Frühstück erst mal einen Einführungfilm. Dann wird einem genau gesagt, was und wie man sich an Bord zu verhalten hat. Man kann die Haie von Deck aus beobachten, oder in den Tauchkäfig steigen.
Die Chancen, den Haien zu begegnen , liegen je nach Monaten zwischen 70 und 99 %. Wir hatten in ca 3 Stunden 6 verschiedene Haie gesehen. Einfach irre!!!!!!!
Die Haie werden mit Futter angelockt, dann passiert erst mal nicht viel- es heißt warten. Und dann geht es plötzlich ganz schnell. Ein Schatten- ein Sprung, da ist er. Riesig. Zum Teil sieht das Boot aus, wie eine Nussschale, aber es gibt auch kleinere Exemplare von ca 2 bis 3 Metern.
Wieder zurück an Land hat man die Möglichkeit, sich ein Video von diesem Ausflug zu bestellen.
Wie ein weißer Hai so springt könnt ihr hier sehen:
www.youtube.com/watch?v=YiNPL5DLQzk&feature-related
Bis bald , es grüßt euch Anke
http://www.heldmann-immobilien.de/


































Kommentare:

  1. Hallo Anke

    Obschon ich selber tauche, würde ich nie an einem Cage Diving teilnehmen. Für mich ist das füttern eines wildlebenden Raubtiers ein riesen Blödsinn. Das es dem Schutz der Tiere dient, Touristen diesen Nervenkitzel zu bieten, bezweifle ich sehr. Schlussendlich ist das doch nur Kommerz.

    Bei den Haiattacken in Sharm el Sheich besteht der Verdacht, dass dieses anfüttern der Grund für die Tragödie ist.

    Gruss
    Emanuel

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  2. Da hst du sicher recht. Aber wo zieht man die Grenze? Zum Einen sollen diese wunderbaren Tiere geschützt werden, indem man sie uns Menschen näher bringt zum Anderen wäre es sicher am Besten, man lässt sie in Ruhe.

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