Sonntag, 26. September 2010

Surfen und Haie in Südafrika


























Irgendwie sind Surfer ja ein eigenes Völkchen. Und man erkennt sie oft bereits sofort schon auf dem Flughafen. Meist ein wenig längere Haare, auf jeden Fall braungebrannt und durchtrainiert. Oft weicht die Lebenseinstellung auch von der "durchschnittlichen" eigenen ab. Es wird nicht gearbeitet um sich eine Zukunft aufzubauen, sondern um seinen nächsten Trip bezahlen zu können. Ich glaube, das es gut ist, es wäre doch wirklich schlimm, wenn jeder Mensch wäre wie der Andere. Was mir ebenfalls noch auffiel: diese Gemeinschaften sind in der Regel sehr, sehr hilfsbereit. Vermutlich ist das auch nötig, denn davon kann das Überleben draußen auf dem Meer abhängen.
In Südafrika gibt es alle möglichen Arten von Surfern. Windsurfen, Kitsurfen oder eben Wellenreiten, möglich ist alles, und Strände gibt es auch genug. Allein um Kapstadt gibt es eine Menge. Für Anfänger ist sicher Muizenberg empfehlenswert, das Wasser ist dort nicht ganz so kalt, die Wellen etwas niedriger. Für Kitsurfer ist der Bloubergstrand ( Big Bay) sicher ein Hotspot. Aber auch sonst finden sich gute Bedingungen. Surfen kann man von Kapstadt aus bis runter nach Jeffreys Bay und weiter nach Durban. Aber eins sollte euch immer im Hinterkopf bleiben, egal welcher Strand, Haie werden immer da sein. Der große Weiße natürlich, das hat jeder schon gehört und gesehen. Unter Surfern selbst ist jedoch der Tigerhai vielmehr gefürchtet. Auch Bullenhaie und Hammerhaie kommen vor.
Es sollte uns immer bewusst sein, wir dringen in den Lebensraum dieser Tiere ein, nicht sie in unseren. Ohne Haie würde vermutlich jedes Meer sterben.
Verharmlosen sollte man aber Angriffe auf keinen Fall.
An vielen Stränden gibt es Haispotter, also achtet auf die Fahnen und anderen Warnungen. An anderen Stränden werden Hainetze gespannt. Toll für die Menschen, schlecht für die Haie.
Falls ihr nicht surft habt ihr natürlich auch andere Möglichkeiten, die traumhaften Strände von Südafrika zu erleben. Macht es doch so wie Martina mit einem leckeren Picknick.
Bis bald sagt Anke







Freitag, 24. September 2010

Wal und Delfinbeobachtungen bei Knysna





















Ihr wollte zwei Sachen auf einmal machen. Nämlich gut essen und gleichzeitig einen tollen Ausblick auf das Meer und die Natur haben ? Ist möglich.
Und zwar in dem kleinem Örtchen Keurboomstrand. Ihr findet es von Knysna aus Richtung Plettenberg Bay.
Das Örtchen ist wirklich nicht groß, hauptsächlich besteht es aus Ferienhäusern und ein paar Gästehäusern. Aber der Strand und die Natur sind umwerfend. Eine gute Adresse ist das "Enricos". Das Restaurant liegt auf einer Anhöhe direkt am Strand. Bei schönem Wetter sitzt ihr draußen und könnt, wenn ihr Glück habt, nicht nur tolle Landschaft sehen. Hier in dieser Bucht tummeln sich Delfinschulen, die über 500 Tiere haben. Zu sehen bekommt man sie oft, nur leider klappt das mit dem Fotografieren nicht so richtig. Sie springen , du drückst ab und hast nur Wasser auf dem Foto. Auch Wale und vorallem ihre Fontänen kann man von hier aus sehr gut sehen.
Die Strände laden zum Spazierengehen ein, zum Beispiel zum "Arch Rock".
Das Essen im "Enricos" ist übrigens sehr gut, es gibt alles mögliche Italienisches und natürlich alle möglichen Fischgerichte.
Für alle Auswanderer- wenn ihr Gegend mögt, dann würde ich auf jeden Fall als Standort Knysna oder Plettenberg Bay bevorzugen, Keurboomstrand ist herrlich zum Wandern und Erholen, aber als Immobilienstandpunkt würde ich es nicht empfehlen.
Bis bald sagt Anke






Dienstag, 21. September 2010

Der Tenikwa Wildlife Park





















Von Knysna aus fahrt ihr Richtung Plettenberg Bay. Dann sind es noch ca 20 KM weiter auf der N2 bis "The Crags".
Hier gibt es den Tenikwa Wildlife Park. Für alle Katzenliebhaber ein Muss. Ihr könnt die verschiedensten Arten von afrikanischen Katzen hautnah erleben. Der Park ist nicht riesig, aber sehr schön. Wer Karakale oder Geparde streicheln will, ist hier richtig. Vom Leoparden streicheln rate ich eher ab.
Auch die Servale haben es mir sehr angetan.
Jedes Tier und sein Lebensraum wird genau erklärt. Wer möchte, kann sogar Spaziergänge mit Geparden buchen. Natürlich gibt es auch andere Tiere, wie Erdhörnchen, allerlei Schildkröten, Marabus, blaue Kraniche und so weiter. Selbst an ein kleines Restaurant wurde gedacht.
Ein vorab Besuch könnt ihr hier machen:
Ganz in der Nähe könnt ihr ebenfalls die Parks "Birds of Eden" und Monkeyland" besuchen.
Bis bald sagt Anke






Mittwoch, 15. September 2010

Der Krüger Nationalpark


 






























Der weltbekannte Kruger-Nationalpark bietet dem Besucher eine Wildpopulation, welche als eine der vielfältigsten und interessantesten in Afrika gilt.
Gegründet wurde der Park im Jahre 1898 um das Wildleben im südafrikanischen Lowveld zu schützen. Heute ist der Nationalpark mit fast 2 Millionen Hektar weltweit einmalig in seiner Vielfalt von Lebensformen.
Der größte Nationalpark Südafrikas ist die Heimat für eine imposante Vielfalt von Arten: 336 Bäume, 49 Fisch-, 34 Amphibien-, 114 Reptilien-, 507 Vogel- und 147 Säugetierarten können Sie hier antreffen.
Bis dahin
Tina

Dienstag, 14. September 2010

Magische Momente


























Kennt ihr das? Ihr seit unterwegs und trefft jemanden. Manchmal und meist nur ganz kurz, manchmal auch ein paar Minuten länger. Dann schießen dir Gedanken durch den Kopf. Wie sieht wohl deren Zuhause aus? Was erträumen sie sich und was für ihre Kinder? Wie sieht ihre Zukunft aus? Geht es ihnen gut?
Im Normalfall vergisst man diese Augenblicke sehr schnell. Aber manchmal entsteht ein Schnappschuss und damit ein "magic moment", man erinnert sich auch wieder zu Hause an genau diese Begegnung. Und jetzt weiß man sehr genau, dass es uns doch eigentlich sehr gut geht, oder? Alltagsärgernisse werden irgendwie plötzlich sehr klein.
Bis bald, es grüßt euch eine nachdenkliche Anke







Dienstag, 7. September 2010

Frühling in Südafrika





















Tina hat sich ja schon zurück gemeldet. Aber auch Martina ist zurück in SA.
Und was verbindet uns Frauen besonders? - Keine Frage- Blumen natürlich.
Martina sendet uns diese Fotos vom Frühling in SA, also wen es genauso begeistert wie uns, sollte sich in den nächsten Flieger setzen. Jetzt, da es in Deutschland langsam heißt, den Garten winterfest zu machen, blüht in Südafrika sehr viel, alles ist und wird bunt.
Und für alle Tierliebhaber- die Wale in der False Bay sind da.
Also bis bald sagt Anke






Freitag, 3. September 2010

Willkommen in Knysna





















Gleich zu Anfang- viele Leute am Telefon fragen mich, wie man den Ort ausspricht. Richtig ist " "Naisna".
Der Ort liegt wunderschön zwischen Bergen und dem Indischen Ozean. Der Name Knysna kommt aus der Sprache der Koi und würde sinngemäß "Ort des Holzes" bedeuten. Holz war einer Entscheidungsgründe für die Gründung des Ortes von George Rex ( angeblich ein unehelicher Sohn von George des Dritten). 1804 kaufte er eine Farm , 1817 wurde Knysna dann schon eine Hafenstadt.
Heute spielt die Holzindustrie nur noch eine untergeordnete Rolle, der Wald wurde zum Naturerbe Südafrikas und wird besonders geschützt. In den Wäldern gibt es noch Waldelefanten.
Diese leben jedoch sehr zurückgezogen, die Zahl kann immer nur von Wissenschaftlern geschätzt werden. ( DNS Proben aus Dung) .
Der Ort selbst ist sehr farbenfroh und charmant. In unseren deutschen Wintern wimmelt es nur so vor Touristen. Die Knysna Lagune ist wunderschön, sie wird von links und rechts von großen Sandsteinklippen eingerahmt. Diese bezeichnet man als " The Heads".
In Knysna lebt das Knysna Seepferdchen, das auf Tauchtripps beobachtet werden kann. In Knysna kann man sich auch an Austern satt essen. Sie sind sehr gut. Aber auch alles andere Essen ist sehr gut.
Abends empfiehlt sich ein Ausflug in die kleine Waterfront mit Jachthafen. Zum Baden eignen sich vorallem die Strände von Brenton on Sea.
Bis bald sagt Anke






Mittwoch, 1. September 2010

Von Oudtshoorn nach Knysna





















Der Weg führt euch über die R62 von Oudtshoorn über George nach Knysna. Die Landschaft ist wunderschön, aber ihr müßt ca 25 km lang einen Pass fahren. Dieser ist kurvig, das Wetter ändert sich hier oben auch schnell, als gefährlich fand ich jedesmal die Windböen.
Also fahrt lieber etwas langsamer.
Von George aus kommt ihr dann wieder auf die N2. Diese Strecke ist sehr schön, es geht vorbei an Wilderness, dieser Ort hat einen wunderschönen Strand, ist auch ziemlich von Touristen bevölkert. Die Immobilienpreise bewegen sich in Wilderness noch im normalen Bereich, schon viele Deutsche habe hier ein zweites Zuhause gefunden. Falls es auch euch dorthin zieht- ruft mich an!!!!
Kurz vor Knysna fahrt ihr dann an der Knysna Lagune entlang. In ihr befindet sich die Kinderstube so mancher Fischart, es wird auch viel geangelt. Aber bitte nur mit Angelschein.
Knysna selbst besitzt durch die intakten Wälder, eine grüne Lunge. Oft ist hier das Wetter anders als noch 60 oder 70 km weiter. Diese Wälder laden zum Wandern ein, bitte die Wege nicht verlassen, das könnte dumm enden.
In Knysna lebt man ebenfalls viel vom Tourismus. Auch hier gibt es Deutsche, die ein Zweithaus oder eine neue Existenz gegründet haben. Aktuelle Angebote seht ihr auf meiner Immobilienseite, viele Leute suchen jedoch auch über gezielte Anfrage über uns.
Das Örtchen verfügt über alle Einkaufsmöglichkeiten, es gibt sehr schöne Restaurants, eine kleine Waterfront und natürlich die berühmten Heads.
Das aber beim nächsten Mal.
Es grüßt euch Anke