Dienstag, 2. November 2010

Kapstadt und die Paviane
















Die einen wollen sie einfach nur weg haben, egal um welchen Preis. Die anderen beschützen sie.
Die Meinung über Kapstadts "Straßenräuber " gehen weit auseinander. Die Tiere haben den Respekt und die Angst vor den Menschen verloren. Und gehen nun auf Beutezug. Es ist ja auch wesentlich einfacher, einem Touristen den Proviant zu klauen als stundenlang auf Nahrungsuche zu gehen. Die Tiere haben gelernt Autotüren zu knacken, jede Art von Tasche übt magische Anziehungskraft auf sie aus. Das dem Touristen mal eben das Eis aus der Hand geklaut wird , ist ebenfalls schon normal. Die Stadtverwaltung unternimmt viel um der Plage Herr zu werden. Ein wenig Respekt haben die Affen zumindest vor Männern, Frauen werden bevorzugt angegriffen, vermutlich wissen die Tiere, dass es hier einfacher und schneller geht.
Achtung, passiert es euch, dann verhaltet euch ruhig. Die Zähne der Tiere sind nicht nur groß sondern auch scharf.
Sehr wichtig ist es die Tiere, auch wenn sie noch so niedlich sind, nicht zu füttern. Eigentlich gibt es überall entsprechende Hinweisschilder, die leider nicht beachtet werden.
Die Tiere haben es auch gelernt sich vorallem an beliebten Touristenplätzen aufzuhalten. Die Chance auf Beute ist dort eben größer. Am Cape Point oder allgemein am Kap sind die Chancen diesen Tieren zu begegnen, sehr groß. Wer mit dem Auto unterwegs ist, verschließt die Türen und macht die Fenster dicht, wenn euch eine solche "Affenbande" über den Weg läuft.
Mülltonnen sind ebenfalls beliebte Ausflugsziele der Affen. Inzwischen ist man dabei, diese durch "Affensichere" zu ersetzen.
Die Fotos stammen von meiner Tochter, die sie auf ihrer Kaptour, zusammen mit Kay, gemacht hat. Eine Tour der besonderen Art, denn sie waren mit dem Motorrad unterwegs. Das macht auf diesen Straßen natürlich viel mehr Spaß, als mit dem Auto. Falls ihr euch dafür interessiert, solche Touren sind buchbar unter: http://www.motorradtouren-suedafrika.de/
Bis bald sagt Anke










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