Freitag, 25. November 2011

Die Farmkinder gewinnen 4:1

Bald beginnen die Weihnachtsferien in Südafrika. Das vermutlich letzte Street Soccer Spiel vor den Ferien fand nun gestern in Oudshoorn statt.


Wie immer organisierte Dario das Spiel. Urlauber gegen Kinder. Das macht allen immer eine Menge Spaß.






Die Kinder werden immer besser. Die Darios Gäste und auch Dario selbst waren ohne Chance.
Die Kinder siegten überlegen 4:1.
Dass dann Augen strahlen, ist ja wohl klar.





Für alle Beteiligten war es ein großartiges Erlebniss. Inzwischen sind nun auch wieder Spenden für den Fussballplatz eingetroffen. Es wird also demnächst ein weiterer Bauabschnitt durchgeführt werden können.
Und wer noch einen kleinen Abschnitt des Spieles verfolgen möchte, kann hier rein schauen:

Bis bald sagt Anke



Samstag, 19. November 2011

The Big Five

Wer das Wort Afrika hört , verbindet oft den Begriff "Big Five" damit. Inoffiziell sind es nun schon in Südafrika 6 Große, da auch der Wal von vielen Leuten dazu gezählt wird.
Anzutreffen sind die großen 5 in den Ländern Südafrika, Kenia, Simbabwe, Namibia, Tansania, Botsuana.



Büffel findet man heute noch in großer Zahl im Krüger Nationalpark. Sie gehören zwar zur Beute des Löwen, sind jedoch äußert wehrhaft. Nicht immer ist der Löwe der Sieger. Ein Büffel kann durchaus bis 800 kg wiegen.


Elefanten sind unsere größten Landsäugetiere. Sie können bis ca. 4 m hoch werden und bis zu 6 Tonnen Gewicht haben. Ein Angriff eines wütenden Elefanten auf einen Safarijeep kann beachtlichen Schaden hinterlassen. Elefanten sind sehr soziale Tiere und leben meist in Familien. Ausnahmen sind die Bullen.
Nashörner gelten überall als vom Aussterben bedroht. Die Wildererei blüht trotz scharfer Überwachung. Die Tiere werden wegen ihres Horns getötet, dass dann auf dem Schwarzmarkt für sehr hohe Summen verkauft wird. Man unterscheidet zwischen Brei- und Spitzmaulnashorn. außer uns Menschen haben diese Tiere keine Feinde.

Leoparde sind hauptsächlich Nachtaktiv. Sie in freier Wildbahn zu beobachten, ist schwierig. Sie gelten als scheu. Sie sind hervorragende Kletterer, ihre Beute schleppen sie auf Bäume. Dabei ist die Beute oft sehr schwer. Sie können auch sehr gut schwimmen.
Als König der Wildniss ist der Löwe bekannt. Sie können bis zu 200 kg wiegen. Sie leben meist in Rudeln, das Jagen wird fast immer durch die Weibchen "erledigt". Gewöhnlich jagen sie pflanzenfressende Tiere. Auch Elefanten und Büffel gehören in ihr Beuteschema. Kommt es zu einem Zusammentreffen mit Geparden oder Leoparden werden diese Konkurrenten oft von ihnen getötet.
Die Big Five erhielten ihren Namen ursprünglich durch Großwildjäger. Sie waren besonders schwer zu erlegen. Heute werden sie zum Glück meist nur noch mit der Kamera "erlegt". Alle zu sehen, das ist dann das große Glück eines Safaritouristen.
Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Video:




Bis bald sagt Anke



Mittwoch, 16. November 2011

Schlangen in Südafrika - die Cape Cobra (Kapkobra)


Diese Schlange gehört zu den "echten Giftnattern". Die Kapkobra ( im englischen auch Yellow Cobra, wegen ihrer gelben Schuppen) ist für eine Kobra relativ klein. Die durchschnittlichen Werte werden mit ca. 1,2 bis 1,7 m in der Länge angegeben. Ihr Gift ist jedoch sehr gefürchtet. Es wird dem der "Schwarzen Mamba" gleichgesetzt, einige sind sogar der Meinung, das es noch gefährlicher sei. Die Färbung der Kapkobra ist regional unterschiedlich. Sie kann hellgelb, gelb-braun, braun und auch schwarz sein.

Die Kapkobra ist vor allem am Tag und in der Dämmerung aktiv. Sie frisst Nagetiere, wie Mäuse und Ratten, Vögel, Amphibien aber auch andere Schlangen. Das Gift der Schlange ist ein "Neurotoxin", es wirkt sehr schnell, ist auch bei Menschen, die sich nicht behandeln lassen , oft tödlich.
Diese Kobra ist jedoch nicht aggressiv. Kommt es zu einer Begegnung, dann bitte versuchen, Ruhe zu bewahren. Die Kobra zieht sich nach einer Drohgebärde oft zurück.



Vorbeugend: feste Schuhe anziehen, kräftig auftreten. Das hilft bei vielen Schlangen (ausgenommen die Puffotter siehe hier ).
Die Kapkobra hält in den Wintermonaten Afrikas Winterruhe. Sie zieht sich gern in verlassene Erdbauten zurück. (z.B von Nagetieren). Vermutlich findet dort auch die Eiablage statt. Ein Weibchen legt ca. zwischen 15 und 20 Eier, nach 5 bis 7 Wochen schlüpfen die Jungen.
Zu Unfällen kommt es oft, weil die Kapkobra auf der Suche nach Beutetieren auch unsere Häuser besucht. Völlig unbemerkt kommt es dann zu einem Unfall, weil die Schlage erschreckt wurde.
In diesem Fall: unbedingt Ruhe bewahren ( leichter gesagt, als getan), die gebissene Extremität ruhig stellen um das Ausbreiten des Giftes zu verhindern, Wasser reichen, so schnell wie möglich Hilfe holen.


Dieses wunderbare Foto hier stammt von Dario, den ihr auf seiner Farm besuchen könnt. Er kann euch sehr viel über Tiere und Pflanzen in Südafrika beibringen. Falls ihr ein bisschen was über Würgeschlangen erfahren wollt, dann schau hier in unserem Blog nach.
Black Mamba, Green Mamba und Forest Cobra sind hier zu finden. 
Zur Puffotter  geht es hier. 
Ein Video mit ein paar der bekanntesten Giftschlangen Südafrikas gibt es hier:

  

Bis bald sagt Anke


Samstag, 5. November 2011

Kenia Safari Teil 2


Der Tsavo Nationalpark umfasst insgesamt ca. 21800 qm km. Er wurde 1949 in Tsavo East und Tsavo
West geteilt.Tsavo West weißt mehr Hügel und Berge aus, als Tsavo East. Er ist auch feuchter.Das erklärt sich aus dem ganzjährig wasserführenden Tsavo River, der dieses Gebiet im nördlichen Teil durchquert.



Der Tsavo Nationalpark weißt eine große Artenvielzahl auf. Es gibt Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner, eine große Vielzahl von Gazellen, Antilopen, Flusspferde, Krokodile, Zebras, Kudus, Leoparde, Geparde, Paviane und andere Affenarten und, und, und.




Bekannt ist der Tsavo auch für seine sehr große Elefantenpopulation. Diese Elefanten werden die "Roten Elefanten" genannt. Die Elefanten nehmen oft "Staubduschen" oder "Schlammbäder" in der roten Erde des Parkes.

Auch die Löwen des Parkes sind berühmt. Die Männchen haben  viel weniger Mähne als z.B. Löwen in Südafrika. Man vermutet, dass dies mit dem heißen Klima zusammenhängt. Sie werden oft noch als "Menschenfressende Löwen" bezeichnet. Ihr erinnert euch an den Film "Der Geist und die Dunkelheit"? Die wahre Story soll sich hier zugetragen haben, beim Bau der Ostafrikanischen Eisenbahn wurden 2 Löwen eine große Menge an menschlichen Opfern zugeschrieben.
Auch wenn dieser Löwe hier sehr friedlich aussieht, es sind wilde Tiere, die sehr gefährlich werden können. Wenn möglich also, Fotos aus dem Auto machen. Vom Streicheln raten wir dringend ab.
Was von einer Giraffe nach einem Löwenangriff überbleibt, seht ihr auf dem nächsten Foto.
Der Tsavo Nationalpark ist für Fans von Großwild und sonstigen wildlebenden Tieren eine gute Adresse.
Den zweiten Teil der Safari  ( incl. Leopard) könnt hier mit erleben:
Bis bald sagt Anke