Montag, 4. Juni 2012

Cape Khamai isoliert auf "afrikanisch"

Wirklich viele Gedanken macht sich Simone um ihr Gästehaus und das Wohlergehen ihrer Gäste.
Ich höre immer wieder: in Afrika, da ist es doch immer heiß. Das ist falsch. Jetzt, da bei uns endlich
wieder schöne Temperaturen herrschen, ist es in Südafrika oft kühl und in wenigen Wochen auch richtig kalt.
Die Häuser und deren Bauweise dürfen nicht mit der unseren hier verglichen werden. Viele Häuser verfügen über keine Heizung, wenn man Glück hat, gibt es einen Kamin oder "Bollerofen", die werden mit Holz beheizt.
Solar kommt langsam, denn der Strompreis ist auch in Südafrika explodiert. Die Häuser, die über Fussbodenheizung verfügen, betrieben diese mit Strom, das ist kaum noch zahlbar.
Alternativen sind gefragt.
Simone erfuhr durch Bekannte von einer Isolierungsvariante dieser Firma hier.
Nach einem guten Angebot rückte die Firma an.



Es handelt sich um eine sehr einfache Methode - aber wirkungsvoll - Cellulose-Flocken (sprich geschreddertes Zeitungspapier, das speziell aufbereitet wird). Es werden Dachziegel entfernt, durch das Loch wird das Gebläserohr eingefügt. 



Die Höhe der Isolationsschicht kann gewählt werden; Simone hat sich für eine Schicht von 10 cm entschieden. Es muss immer kontrolliert werden, ob alles gleichmäßig aufgefüllt wird.


Wenn alles fertig ist sieht es so aus:
Nun haben es die Gäste im Sommer kühler und vermutlich jetzt, in diesem Winter schon wärmer im Haus. Eine tolle Idee, finde ich.
Bis bald sagt Anke




 
 

Kommentare:

  1. und dieses Mal haben es die Schweizer nicht erfunden....(Grins)
    Tolle Idee!!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stimmt, diesmal nicht, aber in Südafrika eingesetzt.

      Löschen