Donnerstag, 27. Juni 2013

Neues vom Straussennest


So kennt wohl jeder Urlauber, der im Straussenest schon einmal zu Gast war, unseren Dario. Ein Straussenfarmer durch und durch, der nicht nur seine Tiere großartig erklärt, nein, er macht sich auch auf und klaut für seine Gäste schon mal frische Frühstückseier.
Im Moment ist keine Urlaubssaison in Südafrika. Normalerweise wird die Zeit von den Gästehäusern genutzt, Renovierungsarbeiten durchzuführen und auch mal ein bisschen Auszeit ist nötig .
In Oudtshoorn ist daran allerdings dieses Jahr nicht zu denken. Denn - es entsteht ja die weiteste Außenstelle des 1. FC Union Berlin. Wer noch mal nachlesen möchte kann das hier tun. Viel ist passiert.
Durch die Spenden des Vereins wurde nun Darios großer Traum möglich- es gibt Rasen auf dem Platz.

Hier kann man schon deutlich die ersten Halme sprießen sehen. Und nicht nur das. Es gibt nun auch ein Umkleidehäuschen und es wird bald Toiletten geben. Fleißige und zum Teil auch freiwillige Helfer gibt es jeden Tag. Die Kinder freuen sich schon so sehr.



Auch einen Zaun um den Platz gibt es nun. Da könnte sich der Eine oder Andere fragen-wozu? Ist ja schließlich mitten im Nichts. Ganz einfach- es geht um den kostbaren Rasen. Der wäre sonst gleich abgeknabbert. Wen das Thema noch mehr interessiert, alle Updates gibt es im Suedafrika Forum nachzulesen, inklusive Zeitungsberichten und auch tollen Videos zu den einzelnen Bauabschnitten.


Das sieht doch echt schon gut aus, oder? Ach und für die nicht so "Fußballbegeisterten" unter euch.
Natürlich wird das Staussennest immer das Straussennest bleiben. Eine Farm in der Nähe von Oudtshoorn,
die euch Afrika ganz nah bringt. Mit tollen Sonnenuntergängen, Grillen am "legendären" Holzgrill, grandiosem Sternenhimmel und wirklich tollen Gastgebern. Und wer sich traut, der steigt auch mal vom Pickup ab und
stellt sich zum Füttern der Tiere mitten unter sie. Macht echt Spaß.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:


Bis bald sagt Anke
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Sonntag, 23. Juni 2013

Flug nach Kapstadt - Fly to Cape Town

 
Ein langer Flug ist natürlich immer anstrengend. Vor allem wenn man umsteigen muss. Dann werden aus den eigentlich ca. 11 Stunden bis Kapstadt auch schnell mal 16 oder mehr. Der Flughafen in London ist riesig, und wenn man nicht viel Zeit hat, dann sollte man körperlich fit sein, denn man muss rennen. Wenn ihr über London fliegt, achtet darauf, dass genügend Umsteigezeit vorhanden ist.

Ist man dann erst mal in der endgültigen Maschine, wird irgendwie alles egal und ganz leicht. Denn nun geht es ab nach Kapstadt, der für mich, schönsten Stadt der Welt. 
Es ist unbeschreiblich schön, wenn die Sonne aufgeht und man im Landeanflug auf Kapstadt ist.   


 
Nun heißt es endlich aussteigen, Sonne und warme Luft tanken und ab zur Passkontrolle. 


 
Ein letztes Mal wird nun einem etwas Geduld abverlangt- Koffer holen. Das kann schon mal eine Weile dauern. Läuft das Band noch nicht, dann schaut euch doch gleich ein bisschen um. Strauß und andere schöne Dekoartikel gibt es hier schon zu bewundern. 

 
Wenn ihr Glück habt, werdet ihr schon erwartet und liebevoll in Empfang genommen. Uns ging es jedenfalls so.  Dieter meinte wohl, wir wären noch so verpennt, dass er uns gleich ein großes Schild gebastelt hat. LOL.


Und dann ist der Augenblick mal wieder da, in dem man am liebsten den Boden küssen würde. Der Blick auf den Tafelberg. 
 
 
So ein Landeanflug am frühen Morgen in Kapstadt, das ist großartig. Wenn die Wolken nicht zu dick sind,  kann man schon soviel sehen. Wer möchte, fliegt mit mir per Video einfach mit. Viel Spaß dabei: 



Bis bald sagt Anke
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Dienstag, 18. Juni 2013

Tiere und die Flut in Deggendorf

Leider gehören zu den Opfern der Flut sehr viele Tiere. Es sind wohl um die 100 Tonnen Tierkadaver entsorgt worden.
Unvorstellbar. Dabei haben die Retter alles versucht. Hunde und Katzen wurden aus Bäumen und Dächern gerettet. Kühe wurden aus Ställen befreit, in denen sie sonst angebunden ertrunken wären.
Das Gut Aiderbichl hat viele Tiere aufgenommen und auch selbst gerettet. Für viele kam jedoch jede Hilfe zu spät. Jedes Leben ist wichtig. Und einzigartig.
Auch die Vögel haben stark gelitten. Durch die langen Regenfälle waren sie völlig entkräftet. Auch hier starben viele.



Diesen kleinen Kerl fanden wir völlig entkräftet , nass und verdreckt in Donaunähe. Wir hatten nicht viel Hoffnung. Aber wir versuchten es.


Zunächst dachten wir, es ist ein Mauersegler, es ist wohl aber doch eine Mehlschwalbe, sie kommen ja aus der selben Familie und können schon mal verwechselt werden. Also saubermachen, trocknen und versuchen Wasser und Futter zu geben. Das war nicht einfach. Der kleine Kerl hatte sich wohl schon aufgegeben.


Um so schöner, als zum ersten Mal die Flügel wieder schlugen. Dann ging es steil bergauf.
Es ist nur (???????) ein Vogel, aber einer, der überlebt hat. Und das heißt Hoffnung. Oder nicht?
Er hat überlebt und ist frei. Im Video könnt ihr sehen, wie er sich nach und nach erholt hat.


Bis bald sagt Anke
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Mittwoch, 12. Juni 2013

Deggendorf-Fischerdorf -Aufräumen nach der Donau Flut





Da das Wasser in manchen Straßen schon zurückgeht, durften nun wir nun auch mit dem Aufräumen bei meiner Freundin anfangen. Einige Menschen können jedoch immer noch nicht zu ihren Häusern, sie stehen noch unter Wasser.
Schwierig ist es, alles über die große Donaubrücke zu Fuß zu bringen. Schaufeln, Besen, Vorschlaghammer, Beile und so weiter. Dann Gummistiefel und Handschuhe an und los ging es. Das Wasser stand ursprünglich bis weit in das Erdgeschoss hinein. Als wir ankamen, war der Keller noch voll. Also -  alles im Erdgeschoss musste raus. Außer Geschirr war hier aber auch gar nichts zu retten.



Als der Sonntag sich dem Ende zuneigte, hatten wir zumindest das Erdgeschoss geschafft. Ganz schlimm ist der Gestank nach Öl gewesen. Alles was man anfasste, rutschte durch die Finger.

Türen mussten ebenfalls entfernt werden, alles durchweicht, die Türstöcke kommen noch dran. Durch das ständige Abpumpen der vielen Helfer vor Ort, war es dann soweit, das wir die Kellerräume betreten konnten.  Der nächste Schock.

Auch hier alles raus. Wir standen immer noch kniehoch im öligen Wasser. Die Möbel wurden gleich unten zerhackt. Schuhe, Kleidung, Vorräte, alles musste raus. Stunden um Stunden. Man denkt dann nicht mehr, man funktioniert.



Die riesigen Müllberge vor den Häusern wurden nach und nach sofort abtransportiert. Die Organisation der vielen Helfer war beeindruckend. Essen und Trinken, Mülltüten, Gummistiefel und, und, und. Es waren auch sehr viele junge Leute da. Zum Teil waren es unsere Studenten hier aus Deggendorf, zum Teil Leute, die von weit her kamen und sich extra Urlaub genommen haben, um zu helfen. Es war Wahnsinn. Die Jugend von heute hat viel mehr Verantwortungsbewußtsein, als viele Leute glauben.

Feuerwehr, Krankenwagen und THW waren auch immer im Einsatz. Hubschrauber aller Art kreisten ständig. Was diese Leute in den vergangenen Tagen geleistet haben- nicht zu beschreiben. Ich glaube, dass muss man erlebt haben um es zu begreifen.
Nun müssen wir Zwangspause machen, Gutachter kommen, Spezialfirmen müssen zum Einsatz kommen. Man sagte uns, dass auch der Putz von den Häusern entfernt werden muss, die Fliesen müssen auch noch raus, der Boden im Garten muss abgetragen werden und, und, und. Also an ein Zurück ist noch lange nicht zu denken.
Eine Teil unserer Aufräumarbeiten sind im Video zu sehen. Es zeigt vielleicht einen kleinen Einblick.  Die Höhe der Schäden ?????


Bis bald, mit hoffentlich besseren Nachrichten, sagt Anke
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Samstag, 8. Juni 2013

Deggendorf-Fischerdorf - nach der Flut

Da meine Freundin Anwohnerin ist, durften wir gestern zum ersten Mal zumindest auf die Brücke in Deggendorf - Fischerdorf. Dort war viel los, die Rettungkräfte aller Einheiten waren immer noch mehr als beschäftigt. Gleich an dieser Stelle ein großes Danke an alle Einheiten und Freiwillige. Ob Mensch oder Tier, diese Leute haben sich um alles bemüht.
Bereits in Metten war zu sehen, dass das Wasser schon stark gefallen war. Das Wasserwachthäuschen, dass
bis zur Hälfte schon unter Wasser war, ist wieder aufgetaucht. Man begann gerade damit, die Sandsäcke aufzuräumen. Die Straße Metten-Deggendorf sollte wieder frei gemacht werden. Ist sie inzwischen auch.


In Deggendorf - Fischerdorf angekommen, ging es dann zu Fuß über die Brücke. Jede Menge Kamerateams aller möglichen Fernsehsender und Rundfunkstationen.  Schnell vorbei, wir wollten ja nur sehen, wieviel ist vom Haus und vom Garten über. Hier direkt über der Donau sah man, das Wasser war noch sehr, sehr hoch.

Dann hatten wir es fast geschafft. Wir konnten die ersten Häuser sehen, das Wasser stand noch hoch.
Es war natürlich sehr schmutzig. Am schlimmsten jedoch ist der Geruch. Öl, Gas, Fäkalien eventuell auch verdorbene Lebensmittel????


Dann hieß es auf einmal, alle Kameras und Handys aus, Gasalarm. Alle mussten sofort den Rückweg antreten. Das tat auch jeder ohne zu murren.
Gestern Abend gab es dann für die Betroffenen eine Versammlung. Hier gab es alle Infos zu den nächsten Schritten. Die Hilfe und die Organisation die hier gerade abläuft, dass kann man sich nicht vorstellen. Heute konnten die Leute sich von Lebensmitteln aller Art über Kühlschränke, Schippen, Schaufeln und so weiter, alles abholen. In so einer kurzen Zeit unter solchen Bedingungen dies alles auf die Beine zu stellen, Wahnsinn. Meine Freundin musste ihren Schlüssel abgeben, eine Spezialeinheit wird das Öl ab pumpen. Einige Leute sind schon zurück gekehrt. Wir hoffen auf morgen. Dann beginnt vermutlich der Horror.
Aber auch der ist gut organisiert, alle Möbel und Hausrat sollen nur rausgeschmissen werden, dann kommen Fahrzeuge, die dies sofort entsorgen.
Unser Eindrücke auf der Donaubrücke gestern haben wir festgehalten. Der Schock sitzt immer noch tief.


Bis bald sagt Anke
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Mittwoch, 5. Juni 2013

Deggendorf-Hochwasser Donau 05.06.2013

Während ich hier sitze und versuche zu schreiben, gehen schon wieder die Sirenen. Wir haben also immer noch nicht alles überstanden. Das es schlimm wird, war gestern schon sehr klar, ich habe darüber hier berichtet. Inzwischen sind etliche Dämme gebrochen. Viele Straßen und Autobahnabschnitte sind komplett
gesperrt. Unser wunderschönes Deggendorf ist in einigen Stadteilen überflutet.


Die Landstraße zwischen Deggendorf und Metten ist ebenfalls gesperrt. Die Notfallmauern sind oben, hier geht nichts mehr. Meine Freundin musste auch gestern ihr Haus, Hals über Kopf, verlassen -  wie sehr viele Leute. Wir wollten nun heute zumindest versuchen ein paar Sachen zu holen. Keine Chance. Die Polizei hat den Bereich abgeriegelt, das ist auch gut so, denn es ist gefährlich. Die Rettungskräfte sind pausenlos im Einsatz. Sie leisten hervorragende Arbeit. Meinen großen Dank und Respekt an all diese Leute.


Dies sind aktuelle Bilder von heute Mittag, Deggendorf-Fischerdorf- oder was davon noch zu sehen ist.
Oben auf dem Berg standen außer uns noch viele Leute. Völlig fassungslos. Viele weinten. Alles, was man sich jahrelang aufgebaut hat- überschwemmt. Die Aufräumarbeiten werden , wenn es denn soweit ist, vermutlich ebenfalls noch einmal sehr schlimm werden. Das Haus meiner Freundin steht ebenfalls dort.
Einen besseren Eindruck der Lage bekommt ihr vielleicht im Video.  Meine Gedanken sind bei all den betroffenen Leuten dort draußen.


Bis bald sagt Anke
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Dienstag, 4. Juni 2013

Donau Hochwasser


Was ist bloß los mit dem Wetter in dieser Zeit? In Südafrika schneit es und wir versinken im Wasser. Irgendwie haben wir ja alle gehofft, nun muss es mal vorbei sein mit dem vielen Regen, aber das war ein Irrtum. Inzwischen ist die Lage sehr kritisch. Straßen nach Deggendorf sind gesperrt, einige Stadtteile bereits evakuiert. Auch wir haben heute Nacht schon als Notquartier ausgeholfen, für gute Freunde.


Aus kleinen, gemütlichen Bächen sind reißende Ströme geworden, die Kanalisation ist teilweise überlastet.
Die Rettungskräfte tun , was immer ihnen möglich ist und  wie ich finde, vorbildlich. Wie man sieht, ist aber selbst die Wasserwacht nicht in der Lage sich vor solch Naturgewalten zu schützen.


Auch die Felder neben der Donau sind inzwischen Wasserflächen geworden. Das Schlimmste soll morgen kommen. Wir werden sehen, hoffentlich nicht noch mehr.

Drückt uns ein wenig die Daumen. Wie es aktuell in Metten aussieht, könnt ihr im Video sehen.


Bis bald sagte Anke
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Samstag, 1. Juni 2013

Ringelnatter (grass snake) in meinem Teich



 

Der Frühling ist für mich die schönste Jahreszeit. Alles erneuert sich und das Leben explodiert förmlich. Die Blumen blühen, Bienen und Hummeln summen. Sehr glücklich war ich, als mich mein Wintersorgenkind wohl behalten und recht gut entwickelt besuchte. 




Aber auch sonst ist viel los. Die Amseln haben schon ihre erste Brut durchgebracht und sind am Nestbau für die zweite Brut. Auch die Frösche haben für Nachwuchs gesorgt.




Unsere Eidechsen haben auch  Nachwuchs, das ist wunderbar.


Und wenn alle Tiere Junge bekommen, dann auch die Schlangen. Eine frisch geschlüpfte konnte ich neulich gerade noch so aus den Fängen meine Katze retten. Das Ringelnattern sich in Gartenteichen wohlfühlen, ist bekannt. Ich finde es sehr schön, nur meine Frösche und Fische eher nicht.



Sobald eine Schlange im Teich ist, wird das Leben darin sehr still. Alles verhält sich ruhig, ist ja auch
vernünftig, ich denke, die Tiere spüren die Gefahr. Was so abgeht, wenn eine Ringelnatter bei uns unterwegs ist, könnt ihr im Video sehen. Viel Spaß dabei:


 Bis bald sagt Anke