Samstag, 27. Juli 2013

Big Five Safari in Suedafrika


Das sind sie, die "Großen Fünf". Sie auf einer Safari in freier Wildbahn erleben zu können- einfach nur großartig. "Big Five" heißen sie allerdings nicht, weil sie tatsächlich groß sind, sondern weil sie die am schwersten zu erlegenden Tiere waren, dieser Ausdruck stammt noch aus den "Großwildjäger" Zeiten.




Der afrikanische Elefant ist das größte Landsäugetier. Ein Bulle kann bis zu 5 Tonnen wiegen.  Damit ist nicht zu spaßen. Auf Safari bitte vorsichtig sein, lasst die Tiere in Ruhe, falls sie sich gestört fühlen, kippen sie auch schon mal ein Auto um. Nach wie vor wird dieses schöne Tier leider wegen Elfenbein gewildert.




Bei den Nashörnern unterscheidet man zwischen Spitzmaul- und Breitmaulnashörnern. Beide Arten sind in Suedafrika stark gefährdet. Um so schöner, wenn man das Glück hat, sie doch noch anzutreffen. Jedes Jahr gibt es neue, traurige Rekorde über das Nashornabschlachten durch Wilderer. Auch die Beiden hier oben  haben ihre Hörner lassen müssen. Schwer verletzt und fast verblutet wurden sie zurück gelassen und hatten
sehr viel Glück rechtzeitig durch Rancher gefunden zu werden. Wer mag, kann diese traurige Geschichte hier noch einmal nachlesen. 2012 wurden über 600 Nashörner durch Wilderer in Suedafrika abgeschlachtet. Das Horn geht nach Asien als "Wundermittel" gegen Potenzstörungen und Krebs.


Diese Tiere sehen unseren Kühen vermutlich etwas ähnlich, sie gehören ja auch zur Familie der Rinder.
Der Kaffernbüffel  kann bis zu 1000 Kilogramm schwer werden. Und er kann auch sehr wütend werden.
Also bitte Vorsicht. Sie haben kaum Feinde, Löwen und andere Raubtieren, die sich den Jungtieren nähren haben sehr schlechte Karten und viele Raubtiere haben diese Versuche schon mit ihrem Leben bezahlt.
Die Büffel leben meist in Herden. Diese können sehr groß sein. Oft sieht man Vögel diese Tiere begleiten.
Die Haut der Büffel ist anfällig für Parasiten und somit ein Nahrungsparadies für Vögel, wie Madenhackern.



Der Löwe ist nach dem Tiger die 2. größte Katzenart. Und somit die Größte in Afrika. Löwen leben normalerweise in Rudeln mit einem Männchen, es kommt aber auch vor das 2 Männchen das Rudel führen.
Ausgewachsene, männliche Exemplare können durchaus 200 Kg auf die Waage bringen. Wie groß sie sind,
sieht man erst, wenn man unmittelbar davor steht. Das ist sehr beeindruckend.

Weibchen sind kleiner und wiegen auch im Durchschnitt nur 120 Kg, zu spaßen ist mit beiden nicht. Bitte auf die Anweisungen des Ranchers achten, verhaltet euch ruhig, die Geländewagen sind offen. Und für diese Tiere wäre es nur ein "Katzensprung".



Eine Besonderheit bilden die Weißen Löwen. Sie sind keinen Albions, sondern  ihre Farbe ist eine Farbmutation. Jungtiere sind nicht so gut getarnt, wie ihre "normalen" Geschwister und fallen deshalb schneller anderen Raubtieren zum Opfer.




Der letzte Vertreter unseren "großen Fünf" ist der Leopard. Ihn auf einer Safai anzutreffen ist sehr schwierig. 
Zum einen ist er hauptsächlich Nachtaktiv, und zum anderen sehr gut getarnt, es kann also sein, das ihr mit einem Auto direkt neben seinem Schlafbaum vorbei fahrt und ihn nicht seht. Er ist die 4. größte Raubkatze und stark vom Aussterben bedroht.  Ein Leopard erlegt seine Beute sowohl direkt vom Baum aus, als auch durch Anschleichen und auch Sprinten ist beobachtet worden. Er kann sehr schnell werden, in seiner Beute ist er nicht sehr wählerisch. In Südafrika gibt es viele Möglichkeiten, eine Big Five Safari zu machen und jede ist anders und wieder ganz besonders. Fragt in euren Unterkünften nach. Oft wird man es gern für euch organisieren. Es ist immer wieder ein großartiges Erlebnis. 
Eine kleinen Vorgeschmack gibt es in meinem Video. Ich wünsche euch viel Spaß dabei:



Bis bald sagt Anke







Dienstag, 23. Juli 2013

Zadar (Kroatien) - die Meeresorgel und der Gruss an die Sonne


Zadar ist eine wunderschöne, sehr alte Stadt in Kroatien (Norddalmatien). Sie ist eine Hafenstadt und zugleich auch ein Seebad. Wie alt sie tatsächlich ist, ist scheinbar nicht so genau bekannt zu sein. Selbst die Römer, die diese Stadt 2. Jahrhunderte v.Ch. besetzt haben, sagten: " Zadar war schon immer".
Die Stadt wurde oft besetzt, zerstört und immer wieder aufgebaut. Sie ist sehenswert. In Richtung Zentrum geht es zum Hafen und in die alte Innenstadt.



Die Innenstadt kann man durch viele, kleine Tore betreten. Liebevolle, zum Teil sehr alte Details entdeckt man überall. Aus der Zeit der Römer ist ebenfalls viel zu bestauen.  Wunderbar wurden alte Bauwerke wieder hergerichtet und sind nun Anziehungspunkt für viele Tourstisten. 



Ein sehr großer Anziehungspunkt der Stadt ist aber auf jeden Fall die Meeresorgel von Zadar und der Gruß an die Sonne. Die Meeresorgel ( Morske Orgulje) ist eine Röhrenkonstruktion mit 35 Röhren, die Ausgänge liegen in den Stufen und auf den Gehwegplatten. Je nach Wellen und Wind erzeugt hier die Natur einen wunderbaren Sound. 


Der Gruß an die Sonne ist ein zweites Bauwerk , dass sich gleich daneben befindet. Es ist ein Sonnenkollektorenscheibe, die sich am Tag auflädt und ab Sonnenuntergang ein wunderschönes Lichterspiel wiedergibt. 


Beide Bauwerke wurden vom kroatischen Architekten Nicola Basic errichtet. Sie sind ein absoluter Anziehungspunkt. Sie wurden 2005 errichtet. Gleich neben den Bauwerken geht nun Abends die Sonne im Meer unter. Diese Sonnenuntergänge sind spektakulär.


Wer also Zadar besucht, sollte sich dies auf keinen Fall entgehen lassen. Wer schon vorher in diese Naturklänge hören möchte, kann das in meinem Video tun. Ihr wisst dann auch, wo der Weihnachtsmann, zumindest in diesem Jahr, Urlaub gemacht hat. LOL.


Bis bald sagt Anke



Dienstag, 9. Juli 2013

Ab in den Urlaub - I make Holiday


So ihr Lieben, ich melde mich jetzt ab in den Urlaub. Es wird Zeit, einfach mal nichts zu tun. Nur Sonne, Sand und Strand genießen und die Seele baumeln lassen.




Ich werde den Möwen zuschauen, lange Spaziergänge machen und Zeit für die Familie haben. Das ist sehr wichtig. Natürlich kommen die Kameras mit, aber der PC bleibt zu Hause.Ich hoffe auf ein paar schöne Aufnahmen, die werde ich euch dann auch zeigen. Aber solange erstmal Tschüss - Ich bin dann mal weg!!!!!!





Bis bald sagt Anke
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Donnerstag, 4. Juli 2013

Hermanus und die Wale


 Es ist mal wieder Juli und somit bricht in Hermanus die 5. Jahreszeit an- die Walzeit. Nun kommen sie wieder, die gigantischen Wesen und werden hier ihre Jungen zur Welt bringen. Jedes Jahr lockt dieses Schauspiel viele Touristen an. Die Zeit in der in Suedafrika Wale gejagt wurden, sind lange vorbei. Nun werden Schüsse nur noch mit der Kamera und per Video abgegeben. Das ist gut so.




Im Suedafrika Forum wurde schon viel über Hermanus und die Wale berichtet. Wer noch mal ganz tolle Fotos sehen möchte, der schaut hier mal rein. Aus dem ehemaligen Fischerdörfchen ist eine Touristenort geworden. Es liegt wunderschön, alles ist sehr sauber, es wird viel investiert. Die Immobilienpreise in Hermaus sind allerdings dementsprechend hoch. Es gibt viele Ferienhäuser aber auch Gästehäuser. Einkaufen, oder nur mal Kaffeetrinken, selbstgemachten Honig kaufen, alles ist hier möglich.

Man kann sich ein Plätzchen auf den Felsen suchen und in Ruhe die Wale beobachten. Oder man setzt sich in ein Restaurant, so wie wir es zusammen mit Sylvia und Dieter gemacht haben. An manchen Tagen kommen die Wale ganz dicht heran. Es ist irre schön.


Auch dieses Jahr werde ich diesen magischen Ort wieder besuchen. Ich freue mich jetzt schon darauf.
Wie dicht die Wale von sich aus an die Boote kommen, könnt ihr im Video sehen. Habt ihr schon einmal einem weißen Wal ins Gesicht geschaut?
Noch mal ganz lieben Danke an Sylvia und Dieter, die beiden kennen super Plätze zur Walbeobachtung.

 

Bis bald sagt Anke


Montag, 1. Juli 2013

Kapstadt-Muizenberg



Der traumhafte Strand vom Muizenberg ist ca. 30 km lang. Schneeweißer Sand erwartet euch, es ist so hell,
das es fast in den Augen weh tut. Selbst die Videokamera hat Schwierigkeiten, dieses Weiß zu erfassen.
Der Strand fällt flach ab und ist deshalb auch für Kinder geeignet. Allerdings sollte man immer auf die Haiflagge achten, denn allein sind wir nicht im Ozean.


Es gibt an diesem Strand die Möglichkeit Surfen zu lernen. Viele Kinder und Jugendliche nutzen dieses Angebot. Wellen sind eigentlich immer da. Allerdings ist dies hier der Atlantik, das Wasser ist kalt, ein Schutzanzug ist zu empfehlen.

Sehr malerisch ist die Kulisse, vorn der wunderschöne Strand, hinten zum Teil sehr alte Häuser, die nach und nach wieder renoviert werden. Ob man es glaubt oder nicht, früher war Muizenberg mal das, was jetzt Camps Bay ist-nämlich "der Strandabschnitte" an sich. Nach und nach kehren doch einige Investoren zurück.
Das ist gut so, denn es ist schade, das zum Teil sehr schöne Gebäude verfallen. So gibt es schon wieder ein paar schöne, kleine Galerien und Geschäfte zu bewundern. Berühmt ist der Strand jedoch sicher für seine bunten Badehäuschen.


Das sind nicht die, die ihr von der Straße aus sehen könnt. Ich kannte bis zum letzten Jahr auch nur diese.
Sylvia und Dieter habe mir diese hier gezeigt. Viel mehr, als die an der Straße. Hier gibt es auch eine Rettungswacht. Man hofft immer, dass sie nicht gebraucht werden, aber ich denke, es ist gut zu wissen, dass sie da sind.

Wer mit Kindern kommt, ist gut aufgehoben. Es gibt einen Spielplatz, ein kleines Restaurant, Toiletten,
Umkleidekabinen und Duschen. Wer nicht baden will, der macht einfach nur einen Spaziergang, es ist so erholsam. Das Wasser ist so klar.

Alles in Allem, ein Ausflug, der sich lohnt. Ich wünsche euch schönes Fernweh und wenn ihr Lust habt, dann
holt euch noch ein wenig Urlaubsfeeling im Video. Viel Spaß dabei.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de