Montag, 20. Januar 2014

Suedafrika, die kleine Karoo und die Alte Foersterei 2


Als Dario mit seinem Traum von der "Alten Försterei 2" begann, hat wohl so mancher den Kopf geschüttelt. Aber er hat daran geglaubt. Und viele mit ihm.
Viele Arbeitstunden später war es geschafft, ein Platz war da. Natürlich nicht mit einem "richtigen Fußballplatz"zu vergleichen. Es gab keinen Rasen (mitten in der Halbwüste), keine Tore und auch sonst nicht viel. Aber die Arbeit der vielen Helfer hatte sich gelohnt. Die Kinder waren weg von der Straße.
Was lag näher, wenn man 1. FC Union Berlin Fan ist, so wie Dario, den Platz "Alte Försterei 2" zu nennen?
Dann wurde Berlin aufmerksam. Und die Hilfswelle, die jetzt durch den Verein und deren Fans anlief, war einfach unbeschreiblich. Damit konnte nun aus dem Traum ein richtiger Fußballplatz werden. Rasen wurde angepflanzt, Tore wurden beschafft, der Platz ist eingezäunt, so muss niemand die Bälle irgendwo in der kleinen Karoo suchen. Ein Toilettenhaus wurde errichtet, eine Umkleidekabine mit einem kleinen Mannschaftsraum entstand.






Noch einen Tag vor er Eröffnung gab es viel zu tun. Viele Sachen, die eigentlich bereits seit Wochen fertig seien sollten, konnten wir erst dann abholen, Na dann ab und alles irgendwie auf den Jeep. In Deutschland undenkbar, in Afrika normaler Alltag. Da waren noch die Fahnenmasten, die Bandenwerbung, die Plakate. Und einen Farmarbeiter mussten wir auch noch irgendwie mit zurück nehmen. Auch das haben wir geschafft.




Am 8.11.2013 war es dann soweit. Der Platz war fertig. Die Kinder ( und auch Dario) waren stolz wie Oskar. Zu Recht. Die Einweihungsfeier war sehr emotional, viele Tränen (Freudentränen) flossen. Der 1. FC Union Berlin wurde durch seinen Wirtschaftsrat, Herrn Gericke und dessen Ehefrau vertreten. Ein weiterer Scheck wurde übergeben. Ein Tag, den man nicht so schnell vergisst.

Selbst die Kleinen aus dem Kindergarten hatten für diesen großen Tag ein kleines Programm einstudiert, das nun mit großer Aufregung aufgeführt wurde. Und dann war es soweit. Ab auf den Platz und Fußball spielen.

Wir sagen Danke dem 1.FC Union Berlin und seinen Fans, Danke an all die anderen Sponsoren, Danke  all den Urlauber, die dieses Projekt mit Arbeit und Geld unterstützt haben. Allein hätten wir es nicht schaffen können. Ihr habt eine großen Kindertraum wahr werden lassen. Zusammen ist es garnicht so schwer, die Welt ein bisschen besser und gerechter zu machen.
Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein paar wirklich schöne Momente dieses Tages.


Bis bald sagt Anke
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