Samstag, 1. Februar 2014

Loewen, Leoparde und Geparde-Suedafrikas Raubkatzen

Nein, ihr steigt nicht aus dem Flugzeug in Kapstadt und der König der Tiere rennt über das Rollfeld. Diese Frage habe ich tatsächlich schon oft gehört. Ihr müßt schon ein wenig fahren. Die größte Chance, sie in Südafrika zu sehen, ist ein Safari. Am Besten, mit einem Rancher, er weiß wo die Tiere sich bewegen, er kennt auch ihr Verhalten. Sehr wichtig, wenn ihr sie seht, leise sein. Das Auto wird oft akzeptiert, laute Stimmen oder heftige Bewegungen mögen sie nicht. So ein ausgewachsenes Tier bringt oft bis zu 200 kg auf die Waage. Es ist also besser, sie liegen ruhig da, als wenn sie das Auto mal eben näher untersuchen möchten. Diese Tiere sind wirklich groß, man sieht es erst richtig, wenn man im Abstand von ca. 2 bis 3 Metern vor ihnen ist.

Wenn man allein unterwegs ist, sollte man bitte die Sicherheitsvorschriften einhalten. In vielen Parks ist es verboten aus dem Auto zu steigen. Wie man sehen kann, sind die Löwen sehr gut an ihre Landschaft angepasst. Unfälle gehen hier oft zu Lasten von uns Menschen.

Leoparden in freier Wildbahn zu treffen, ist absolutes Glück. Diese Tiere sind normalerweise sehr scheu und jagen Nachts. Leoparden sind die 4. größten Raubkatzen. Sie sind stark vom Aussterben bedroht. Sie können sehr schnell sein, jagen meist direkt vom Baum aus. Es kann sein, ihr fahrt mit dem Auto direkt unter einem Schlafbaum vorbei und bemerkt ihn nicht.

Einfach faszinierend-seine blauen Augen. Sowohl Löwen als auch Geparde haben braune. Nach wie vor, meine Lieblinge bleiben die Geparde. Es sind traumhaft schöne Geschöpfe. Handaufgezogene Geparde werden sehr zahm. Im Vergleich zu Löwen und Leoparden wirken sie klein, aber glaubt mir, so ein ausgewachsenes Männchen ist schon doch beeindruckend groß. Sie werden bis zu 120 kmh schnell, können diese Geschwindigkeiten jedoch nicht lange durchhalten.

Leider werden auch in Südafrika die freilebenden Geparde immer weniger. Sie brauchen ein großes Jagdrevier, leiden an einem Geneffekt und werden leider auch immer noch geschossen. Es gibt inzwischen Organisationen, die sich dem Schutz der Tiere verschrieben haben. Weisenkinder werden mit der Hand aufgezogen.

Diese Knirpse hier sind ca. 3 Wochen alt. Oft gelingt es, diese Tiere auch wieder Auszuwildern. Das sind großartige Erfolge. Aber die Aufzucht von Geparden ist sehr schwierig. Um so schöner, wenn sie das Erwachsenenalter erreichen.

Tiere, die auf Grund von Verletzungen nicht mehr ausgewildert werden können, führen doch ein relativ unbeschwertes Leben in den Gamereservaten. Oft bringen sie dann gesunden Nachwuchs zur Welt, der dann ausgewildert wird. Wichtig ist es vorallem, den Genpool wieder aufzufüllen und somit die Geparde widerstandkräftiger zu machen.
Egal welche Katzen, Hauskatzen oder die großen Raubkatzen, eins haben sie gemeinsam. Sie schlafen alle für ihr Leben gern. Und das möchte ich euch in meinem Video zeigen. Viel Spaß dabei.


Bis bald sagt Anke
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