Sonntag, 22. Juni 2014

Die Cango Wildlife Ranch in Oudtshoorn

Ja, ich gebe es zu, der Hauptgrund, warum ich die Cango Wildlife Ranch immer wieder besuche, sind meine Lieblinge, die Geparde. Aber nicht nur. Nirgendwo sonst könnt ihr vielen Tieren so nah kommen.
Die bunte Vogelwelt begeistert mich auch immer wieder. von ganz kleinen Webervögeln bis hin zu großen Geiern könnt ihr eine große Anzahl an Arten sehen.





Wer mag, kann sogar einen Löwen, Tiger oder Gepard adoptieren. Die gesamte Anlage ist sehr sauber und gepflegt. Das es den Tieren gut geht, sieht man sofort. Schön, wenn so eine uralte Riesenschildkröte neben euch ihren Snack verzehrt.

Ab und zu lohnt es sich auch nach oben zu schauen. In den Bäumen tummeln sich viele Affen, schön, wenn sie gerade Nachwuchs haben. Aber auch Leguane könnt ihr sehen. Gut getarnt in den Bäumen.

Besuchermagnet sind aber auch immer wieder die Krokodile. Für die Mutigen von euch, ihr könnt hier mit ihnen tauchen. Natürlich geschützt, in einem Käfig. Die Finger sollte man jedoch besser von den Stäben lassen.



Für viele Menschen sind Krokodile Bestien. Das stimmt so wohl überhaupt nicht. Diese uralte Tierart ist sehr nützlich und ich vergleiche sie oft mit den Haien im Meer. Sie erfüllen eine wichtige Funktion in unserem Ökosystem. Der Kuschelfaktor ist hier gleich Null, und zu meinen Favoriten in der Tierwelt gehören sie auch nicht. Und trotzdem ist es fazinierend, wie eine so alte Tierart sich erfolgreich behauptet. Unglaublich auch ihre Kraft. Sie zu füttern-das wäre nun auch nicht mein Traumjob, bei der Beißkraft ist bei schlechten Nerven schnell mal die Hand oder mehr ab. Das "Schnappgeräusch" sagt eigentlich alles.

 

Bis bald sagt Anke

Sonntag, 15. Juni 2014

Unterwegs im Bayrischen Nationalpark


Der Bayrische Wald ist schön. Jedes Jahr kommen viele Leute aus vielen Ländern zu uns, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Natürlich wird auch noch Forstwirtschaft betrieben, das ist notwendig. Aber in sehr vernünftigen Ausmaßen. Anders im Bayrischen National Park. Hier wird der Wald sich selbst überlassen.
Lediglich der Borkenkäfer wird nach dem Absterben großer Flächen wieder bekämpft, er hatte zu großen Schaden angerichtet. Der Bayrische Nationalpark wurde 1970 gegründet und war der erste Nationalpark Deutschlands.




Der Bayrische Nationalpark umfasst ca. 24000 ha. Hier sind nun viele Tierarten wieder heimisch geworden.
Fischotter, Luchse, Wildkatzen , Biber, viele Vogelarten und auch Elche. Wölfe sind im großen Gehege untergebracht, ebenso die Braunbären.



Die Tiere scheinen sich sehr wohl zu fühlen, es gibt viel Nachwuchs. Die Bisons haben mich auf unserer Tour auch sehr beeindruckt. Riesengroß und mächtig erscheinen sie und dazu doch so friedlich. Ich konnte mich lange nicht von den niedlichen Kälbern losreißen.


Und dann kam mein persönlicher Höhepunkt. Ein Grund, den Park wieder zu besuchen war die Nachricht, dass in den Nächten vom 20 bis 22. Mai die ersten zwei Elchkälber geboren wurden. Die wollte ich so gern sehen. In der ersten Zeit werden sie wohl noch häufig von den Müttern verborgen, aber wir hatten Glück
So kleine Wesen mit so langen Beinen hatte ich vorher noch nie gesehen. Da das Verhältnis Körper zu den Beinen noch nicht so richtig passen wollte, mussten sich die Kleinen zum Grasen niederknien. Die Natur so nah und so schön zu erleben, das schafft kein Fernsehen. Wer von euch Urlaub in Bayern macht, dem kann ich den Besuch des Nationalparks nur empfehlen. Festes Schuhwerk ist angebracht.
Noch nicht überzeugt? Nun vielleicht schafft es ja dann mein Video über die kleinen Elche.



Bis bald sagt Anke
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Donnerstag, 5. Juni 2014

Die Gepardin Velvet und Inverdoorn


Über Inverdoorn habe ich euch schon mal hier berichtet. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, hier könnt ihr traumhafte Safaris machen. Das war allerdings nicht der Grund, warum ich es mir ausgesucht hatte. Ich wollte zu den Geparden. Unbedingt, jeder, der mich ein wenig kennt, weiß, dass sind "meine" Tiere. Elegant, schnell und traumhaft schön.


Als sich Leah in unserem Suedafrikaforum anmeldete und über das Gepardenschutzprogramm in Inverdoorn (ihre Arbeitstelle) berichtete, gab es für mich kein Halten mehr. Es stand fest, da musste ich hin.
Vor allem wollte ich Velvet kennenleren. 


Velvets Schicksal hatte mich tief bewegt. Es zeigt mal wieder, dass Menschen für Geld viel tun. Es gibt vermutlich immer noch jede Menge Vertreter unserer Spezies, die tatsächlich denken, Tiere leiden nicht.
Als Velvet und ihr Bruder geboren waren , gehören sie einem Privatbesitzer.Sie lebten die ersten Monate in einem feuchten, kalten Badzimmer. Als Inverdoorn dies hörte, versuchten man sie zu kaufen. Der Besitzer sagte nein. Er wollte sie nach Dubai für viel Geld verkaufen. Einige Zeit später wurden Velvet und ihr Bruder sehr krank. Hohes Fieber und Velvet Schwanz war gebrochen. Sie waren wertlos für den Besitzer und nun konnte Inverdoorn sie retten.Velvet Bruder starb, Velvet kann nicht zurück in die Wildniss. Ein Gepard kann nicht jagen, wenn der Schwanz nicht gesund ist. Sie benötigen ihn zum Steuern bei der Jagt.


Velvet heißt übersetzt Samt. Und das ist sie, weich wie Samt. Velvet hat uns Menschen vergeben, sie liebt und vertraut den Menschen. Wenn ihr in der Nähe seit und euch Geparden auch so begeistern, dann besucht Inverdoorn. Es lohnt sich. Viele habe mich gefragt, "stehen Geparde nicht unter Schutz". Die Anwort lautet, leider nein. Vielleicht ist es eines Tages so weit, aber dann ist es vermutlich, wie bei vielen anderen Tieren, zu spät. Andere Geparde konnten durch die Hilfe von Inverdoorn zurück in die Wildniss geführt werden.
Ich danke Leah und Inverdoorn für ihre großartige Arbeit.
In meinem Video zeige ich euch Velvet und ihre Liebe zu den Menschen


Bis bald sagt Anke
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Sonntag, 1. Juni 2014

Die kleinen Schoenheiten im Garten


Da ist er nun wieder, der Juni und mit ihm soviel Farbenpracht und Leben im Garten. An manchen Tagen tun die Augen fast weh, sie können diese Vielfalt nicht schnell genug aufnehmen. Überall gibt es nun wieder die kleinen Schoenheiten zu entdecken. Egal ob Blumen oder Tiere.


Die Marienkäfer ( auf engl. Lady Bug) hängen zum Teil in Trauben an den Sträuchern. Das ist lustig anzusehen und Glück sollen sie ja auch noch bringen. Ich mag die kleinen Kerle sehr gern. Besonders Morgens und Abends zwitschern alle möglichen Vogelarten, das Konzert gibt es kostenlos.



Blumen blühen um die Wette und ziehen natürlich allerlei Insekten an. Die brauchen wir unbedingt. Die Bienen sind dieses Jahr besonders fleißig.


Aber auch Taubenschwänzchen und Schmetterlinge sind zurück. Die Taubenschwänzchen erinnern mich immer an kleine Kolibris. Wahnsinn, wie schnell sie sind, sehr schwer zu fotografieren.


Nun, was ich noch so sehr liebe, sind die langen, lauen Abende. Im Garten sitzen und Sonnenuntergänge wie im Bilderbuch beobachten. Das Leben kann so schön sein.


Und nun nehme ich euch mit, wenn ihr mögt. All die kleinen Schönheiten habe ich auch im Video festgehalten.
Es ist schön hier, bei uns in Bayern.




Bis bald sagt Anke
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