Mittwoch, 20. August 2014

Riesenraupe im Gartenteich, mittlerer Weinschwärmer


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Nun nährt sich der August auch schon wieder dem Ende zu. Und ein schöner Sommer verlässt uns.
Das Gefühl hat man schon seit längerem, denn das Wetter der letzten 2 Wochen war sehr unbeständig. Nicht so, wie man es von August erwartet. Eher schon wie Herbst. Ich hoffe, die warmen Tage kehren noch einmal zurück zu uns. Blumen und Schmetterlinge sind auf jeden Fall noch da, aber man sieht, die Tiere nutzen jeden Sonnenstrahl um sich aufzuwärmen. Kein Wunder bei Temperaturen von 7 Grad Nachts.




Sehr erstaunt war ich, als ich nach heftigen Regenfällen am Morgen eine Riesenraube in meinem Gartenteich
entdeckte. Ich nehme an, sie wurde reingespült. Dahin gehörte sie mit Sicherheit nicht. Rettung war nötig.


Es war schon ein gewaltiges Exemplar. Gute 8 cm. Bereits im vorigen Jahr hatte ich eine solche Raupe entdeckt, die saß aber mitten im Grünen und hat es sich gut gehen lassen. Es handelt sich um die Raupe des mittleren Weinschwärmers, ein Schmetterling, allerdings ein Nachtaktiver. Schade, den hätte ich schon gern mal in Aktion gesehen, aber bisher hatte ich noch nicht das Glück.



Das Tierchen wurde mit dem Kescher behutsam aus dem Teich gefischt und dann haben wir eine besonders grüne Stelle zum Freilassen gesucht. Diese Raupe steht wohl kurz vor dem Verpuppen, die Farbe spricht dafür. Nur relativ "erwachsene" Raupen dieser Familie fressen auch am Tag. Naja, und wer viel frisst, der muss natürlich auch die Überreste irgendwie wieder los werden. Nun bei vielen Tieren hab ich dies schon gesehen, aber noch nie bei Insekten. Und ich war wirklich sehr erstaunt. Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem kleinen Video.


Bis bald sagt Anke
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Donnerstag, 14. August 2014

Elefanten, Afrikas graue Giganten - Stoppt das Abschlachten



Afrika ohne Elefanten? Irgendwie nicht vorstellbar. Seit ewigen Zeiten ziehen sie mit ihren Herden durch Afrika. Friedlich, wenn man sie in Ruhe lässt. Diese drei Elefanten konnte ich streicheln. Das ist aber eigentlich nicht normal. Es ging nur, weil sie Handaufzuchten sind. Und es ging nur, weil auch hier die Wilderer bereits zugeschlagen hatten. Die Mütter wurden vor den Augen der Jungen abgeschlachtet.

Bilder wie diese wird es wohl in ca 10 bis 15 Jahren nicht mehr geben. Dann haben wir erneut eine Tierart erfolgreich ausgerottet. Wofür? Elfenbeinprodukte, Statussymbole der neuen "Reichen".


Elefanten sind die größten Landsäugetiere der Welt. 1989  wurden sie weltweit unter Schutz gestellt . Der Handel mit Elfenbein verboten. 1999 wurde dieser Schutz in einigen Ländern gelockert.
Der Elfenbeinhandel geht weiter. Die Endpreise für Elfenbein liegen bis zu 10.000 Dollar pro Kilo, Wilderer erhalten zwischen 20 und 60 Dollar pro Kilo. Ein lohnendes Geschäft. Von den rund 1,5 Millionen geschätzten Elefanten (1980) leben nur etwa 500.000 Elefanten auf unserer Erde. Eine Kuh muss ca. 14 Jahre alt sein, bevor sie ihr erstes Kalb bekommt. Sie ist ist 22 Monate schwanger. Ein Kalb muss 3 bis 5 Jahre Muttermilch bekommen. (Wüstenelefanten länger als "normale" Elefanten).
Alle 4-9 Jahre kann eine Elefantenkuh ein neues Kalb bekommen. 20.000 bis 38.000 Elefanten werden jetzt ca. pro Jahr
gewildert in Afrika. Man muss also kein Wissenschaftler sein, um sich auszurechnen, wann es vorbei sein wird, mit diesen wunderbaren Tieren.


Die Tierart kann sich nicht in kurzer Zeit zu erholen. Die Wilderer ermorden die älteren Tiere, sie haben die größten Zähne. Diese Tiere haben die meiste Erfahrung. Die Herde braucht sie.
Viele Menschen glauben, dass man einfach Elfenbein sammeln kann. Sie glauben, dass die Elefanten ihre Zähne verlieren wie ein Hirsch sein Geweih. Das ist falsch. Der Elefant muss sterben.
Bitte kauft keine Produkte, Schmuck oder Souvenirs aus Elfenbein. Diese Sachen sind voll mit Blut und Tod. Wir brauchen diese Dinge nicht. Wilde Elefantenherden, die durch Afrika ziehen, werden unsere Kinder und unsere Enkel das noch sehen können? Videos wie dieses hier, werden dann wohl Seltenheitswert haben. Das wäre so schade und Schuld sind nur wir. 



Bis bald sagt Anke
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Freitag, 1. August 2014

Sonnenuntergang am Meer


Egal wo auf der Welt am Meer, die Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang und der Sonnenuntergang selbst, sind für mich die schönsten Momente.  Die Farben ändern sich so grandios, man kann sich nicht satt sehen.
Innerhalb kurzer Zeit wird alles von leicht "Rosa" in tiefstes Rot getaucht.


Und in solchen Momenten wird irgendwie alles ganz klein, die täglichen Sorgen, Ängste und was uns sonst noch so bewegt. Zurück bleibt Glück. Man fühlt sich wie 5 und kann auch genauso Rumalbern. Es macht Spaß mit Schatten und Licht zu spielen. Habe ihr schon mal versucht, die Sonne zu fangen?




Das ist schwieriger, als es aussieht. Die Sonne zu küssen ist auch nicht so ganz einfach. Auch mit vielen Füßen zusammen lässt sie sich nicht so richtig fassen. Aber der Spaßfaktor ist groß. 


Versucht es einfach mal, die meisten Leute machen spontan mit. Man hat auf einmal mit wildfremden Menschen Gesprächsstoff und ihr werdet bei jung und alt ein Lächeln sehen.

Die Farben, die uns unsere Natur immer wieder schenkt, sind so wunderschön. Ich hoffe, ihr habt alle einen schönen Urlaub, egal wo, macht was daraus. Die besten Dinge im Leben sind kostenlos, aber man muss sie sehen können. Ich wünsche euch viel Spaß im Sommer und beim Sonnenuntergang, wir hatten ihn und werden sicher bei nächsten Mal wieder rumalbern.


Bis bald sagt Anke
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