Freitag, 24. Oktober 2014

Happy Halloween - Suesses oder Saueres

Am 31.Oktober ist es wieder soweit. In der Nacht zum 1.11. ist Halloween. Dieses Fest der „Unruhenacht“ ist schon sehr alt. Bereits im alten Rom wurde es gefeiert. Irische Einwanderer nach Amerika bauten das Fest immer mehr aus, Amerika ist wohl nun die Hochburg für dieses Fest. Aber auch wir hier in Deutschland haben es bereits fest in unseren Kalender integriert. 

Halloween ohne Kürbisse, geht nicht. Aber wisst ihr auch warum? Nach einer alten Sage lebte eins in Irland ein Bösewicht Namens Jack Oldfield. Der trieb wohl viel Unwesen. Irgendwann fing er dann den Teufel ein der ihm versprechen musste, ihm nicht in die Quere zu kommen. Später starb Jack Oldfield, er durfte nicht in den Himmel, aber der Teufel wollte ihn auch nicht. Nun musst er im Dunkeln wandern. Da hatte selbst der Teufel Erbarmen und schenkte ihm eine Rübe und ein Stück Kohle. In Amerika gab es kaum Rüben, also nahm man Kürbisse, diese wurden ausgehöhlt und gegen böse Geister mit Gesichtern verziert. Das Ganze wird dann mit einer Kerze beleuchtet. Dieser Kürbis wird übrigens „ Jack O`Lantern “ genannt.



Und so wie einst die Irländer das Fest nach Amerika brachten, so brachten es sicher auch Einwanderer nach Südafrika.Das Fest findet  auch hier immer mehr Anhänger, fröhliches Gruseln macht Spaß. Es ist eine Mischung aus Fantasie und Märchen und wer ist schon zu alt für Märchen? Der Vorteil des Halloweenfestes in Südafrika ist natürlich das Wetter. Man braucht nicht so dicke Kostüme. Hauptsache schön gruslig und schaurig. Vampire, Hexen, Fledermäuse, der Mond und Spinnenkostüme stehen immer stark im Kurs. Auch diese Jahr wird es zumindest um Kapstadt und Umgebung herum wieder Halloweenfeste geben. Die Horror Filmfestivals gehören schon fest zum Programm. Privatpartys werden gegeben, klar doch.  In vielen Weingütern gibt es ebenfalls Events zum Thema Halloween. Mehr dazu und zu vielen anderen Festen in Südafrika gibt es in unserem Südafrikaforum.
Süßes oder Saures, ich freue mich jetzt schon auf die Kinder, die von Haus zu Haus ziehen werden.  Danach geht es ab für mich 
Afrika, diesmal an den Indischen Ozean. Wir sehen uns im Dezember wieder, bleibt gesund.
Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Gruselvideo. 


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de

Samstag, 11. Oktober 2014

Schildkroeten - Begegnungen mit faszinierenden Tieren


Nein, das ist kein Witz. Dieses Straßenschild gibt es häufiger in Südafrika. Hier kann man sie oft antreffen -  Schildkröten. Eine Tierart, die älter ist, als die Dionsaurier. Viele Arten fühlen sich hier wohl. Aber sie sind langsam und deshalb ist es wichtig auf diese Tiere zu achten, sie werden leider häufig angefahren. Das kleine Ding haben wir gerade noch so rechtzeitig von der Straße geholt.



Bei Carmen und Dario könnt ihr verschieden Arten antreffen. Am häufigsten aber wohl die Bergschildkröte oder die Pantherschildkröte. Die fühlen sich in der "Kleine Karoo" sehr wohl und werden nicht nur sehr alt sondern auch sehr groß.




Leider gibt es immer wieder Leute, die Jungtiere von der Straße aufsammeln und mit in andere Teile Südafrikas nehmen. Das ist nicht gut, diese Tiere sind bestimmte Kräuter gewohnt, brauchen sie.  Mehr über die Tierwelt in Südafrika könnt ihr in unserem Forum www.sa-reise-forum.de nachlesen. Wer Fragen hat, immer her damit, viele Leute beantworten sie euch gern. Südafrikas Ozeane sind auch Heimat vieler Meeresschildkröten.
Die nun zu beobachten ist etwas schwierig. Aber zum Beispiel in Kapstadt im "Two Oceane Aquarium" kann man sie zusammen mit Haien schwimmen sehen. Ohne selbst nass zu werden. Auch in Deutschland gibt es viele Liebhaber von Schildkröten, egal ob Land oder Wasserschildkröten.
Wer sich solche Tiere anschafft, sollte sich vorher jedoch gut informieren. Diese Tiere werden größer und brauchen oft viel Platz und Futter. Das Ende vom Lied, sie werden ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben. Man sollte auch bedenken, dass diese schönen Tiere sehr alt werden können.




Dies hier sind Babys der Höckerschildkröten, Moschusschildkröten und der Gelbwangenschildkröten. Alle erst einige Tage bzw. 2 Wochen alt. Sie sind Wasserschildkröten, aber auch sie werden groß. Ich möchte hier an dieser Stelle gleich noch mal "Danke" sagen, an den Besitzer unseres Gigazoos , der immer so eine unendliche Geduld für all meine Fragen hat. Sich bei Fachleuten vorher genau zu informieren, halte ich für sehr wichtig. Wenn ihr glaubt, dass ihr alle Vorraussetzungen erfüllen könnt, dann legt ihr euch mit einer Schildkröte, egal ob zu Wasser oder zu Land, ein tolles Haustier zu. Hier nun für alle Liebhaber dieser schönen Tiere ein Video der kleinen Wasserschildkröten, ich wünsche euch viel Spaß dabei.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Papageien - lustige und kluge Voegel in Suedafrika



Es sind lustige Gesellen, die Papageienvögel. Ihre Farbenpracht lässt mich immer wieder staunen. Viele Menschen halten sie für klug, einige meinen, sie sind es nicht. Ich weiß es nicht, aber ich glaube, jedes Tier ist klug. Heimisch sind sie in Südafrika eigentlich nicht, Ausnahme ist hier nur der Lourie, bekanntester Vertreter vermutlich der "Knysna Lourie". Die Papageien scheinen sich jedoch in Südafrika sehr wohl zu fühlen. Die Tiere, die hier in oft sehr unterschiedlichen Gruppen zusammenleben, sehen gesund aus und haben ständig Unsinn im Kopf.


Die eigentlichen Papageien unterscheiden sich von den Kakadus durch ihre Federhaube. Auch die Sittiche gehören zu den Papageivögeln. Alle gemeinsam haben sie ihren Kletterfuß. Ich habe diese Vögel sehr gut in Oudtshoorn bei Carmen und Dario in der Cango Wildlive Ranch und auch in Butterflyworld , Nähe Somerset West beobachten können. Das ist ein Erlebnis für alt und jung.



Der Begriff, "du hast ja einen Vogel" kann hier schon mal sehr zu treffend sein. Die Vögel kennen keine Berührungsängste, wie man sehen kann. Viele lassen sich auch mit der Hand füttern. mehr Infos zu Natur und Sehenswürdigkeiten in Südafrika könnt ihr auf unserem Suedafrikaforum nachlesen. Wir freuen uns auf euren Besuch. Persönlich gefallen mir die Sonnensittiche sehr gut. 


Wenn man sich so ihr Federkleid ansieht, kann man sich denken, wie sie wohl zu ihrem Namen gekommen sind. Er zählt zu den bedrohten Arten und kann bis zu 30 Jahre alt werden. Auch er lebt (wie die meisten Papageien) in Gruppen, deren Stärke jedoch je nach Futterangebot schwankt. Viele Papageien stehen unter Schutz. Ihre Beliebtheit bringt es auch nach sich, dass Jungtiere rücksichtslos aus den Nestern geholt werden um dann verkauft zu werden. Viele Tiere schaffen es nicht.  Wer sich Papageien anschafft, sollt sich vorher genau informieren. Es gibt gute Züchter aber auch immer wieder schwarze Schafe. Und so ein Tier ist nicht gern allein. Wir Menschen ja auch nicht. Wie wohl sich verschiedenen Arten miteinander fühlen können habe ich in einem kleine Video für euch festgehalten. Viel Spaß mit den lustigen Gesellen.

Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de