Sonntag, 26. April 2015

Beos, lustige und kluge Voegel (Myna)

Die Beos (Mynah oder Myna) gehören zu der Familie der Stare.
Und sie lieben, genau wie alle Stare, die Geselligkeit. In der freien Natur leben sie in kleinen Gruppen oder zumindest paarweise. Einen Beo also allein in eine Käfig zu sperren, ist in meinen Augen Tierquälerei.


Ich konnte beobachten, dass die Beos sehr gute Flieger sind, aber auch zu Fuss sind sie recht schnell.
Normalerweise stammen sie aus Sri-Lanka und Westindien. Auch im Himalaja und auf Borneo sind sie zu Hause. Ebenso auf vielen Inseln im Indischen Ozean. Hier habe ich sie auch gefilmt. (Auf Mauritius) In einigen Ländern wurde er bewusst eingeführt, weil er ein so guter Insektenvertilgter ist.
In andere Länder gelangte er als Haustier ( oft durch indische Einwanderer) und hat sich dort gut eingelebt. In Südafrika fühlt sich er Vogel scheinbar recht wohl. Er ist in vielen Gebieten inzwischen heimisch. Der Beo ist in der Lage viele Geräusche und auch menschliche Stimmen zu imitieren. Das hat ihn als Haustier sehr begehrt gemacht. Viele dieser liebenswerten Tiere fristen nun ein Dasein in Käfigen, oft allein. Gehört ein Vogel überhaupt in eine Käfig? Ich finde, nein.
Es ist so viel schöner ihn und auch jeden anderen Vogel in der freien Natur beobachten zu können.


Auch wenn der Beo nicht vom Aussterben bedroht ist, wird er trotzdem durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen seit 1997 geschützt. ( Alle Arten). Die Beos sind in der freien Natur recht laut. Wenn eine Gruppe dich überfliegt oder neben dir her hüpft, dann versteht man kaum noch sein eigenes Wort. Und doch kann sich kaum jemand dem Charme dieser Vögel entziehen. Obwohl sie ihre Gruppe mögen, kommt es in der Paarungszeit schon zu Kämpfen um ein Revier und die Weibchen. Dabei kann es recht heftig zugehen. Allerdings ist mehr Show dabei, als alles Andere.
Die Tiere verletzen sich nicht. Viel mehr über Natur und Tiere gibt es, wie immer, in unserem Südafrikaforum zu lesen.
Wie heftig und auch wie laut diese wunderschönen, frechen Gesellen werden können, habe ich für euch festgehalten. Die "Jungs" waren zum Schluss wohl etwas enttäuscht, denn die Dame wirkte nicht sehr beeindruckt.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de

Donnerstag, 16. April 2015

Fruehling in Bayern - das Leben erwacht


Endlich ist er da, der Frühling. Für mich und auch wohl für viele Andere, die schönste Jahreszeit überhaupt.  Es ist wieder hell und warm, nach Ostern im Schnee und Eis nun fast sommerliche Temperaturen. Die ersten bunten Farbtupfer im Garten blühen um die Wette, die Hummeln, Bienen und Marienkäfer sind zurück aus dem Winterschlaf.



Natürlich gab es schon das erste Grillfest im Garten. Es werden wohl noch viele folgen, aber so schmeckt es nur das erste Mal. Im Garten wartet jetzt aber auch viel Arbeit. Nicht nur für uns Menschen, die Tiere gehen auch ihren Verpflichtungen nach. Überall werden Nester gebaut. Die Amseln zieht es wieder in Hecken, der Zaunkönig sucht auch schon. Spatzen und Meisen zanken sich lautstark um unsere Brutkästen. Normalerweise sind die Eingänge so angelegt, das die Spatzen nicht
in die Meisenkästen kommen. Aber dieses Jahr habe ich sehen können, dass auch eine Meise Probleme hat. Wir haben unsere Vögel natürlich in diesem langen Winter gefüttert. Aber dass sie zu dick werden können???? Schaut euch mal den Wonneproppen an.


So kugelrund habe ich noch keine Blaumeise gesehen. Und da gibt es dann massive Probleme, wenn man in den engen Eingang möchte. Ich hoffe nun, dass sobald die Jungen da sind, auch dieser süße Vogel zu seinem Normalgewicht zurück findet. Futter bekommen sie nun nicht mehr, denn nun sind auch wieder genügend natürliche Futterplätze erreichbar.


Ich wünsche euch allen einen traumhaft schönen Frühling. Genießt die Zeit, sie ist wieder viel zu schnell vorbei. Viel Spaß mit meiner süßen "Meisenkugel" wünsche ich euch.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de


Sonntag, 12. April 2015

Urlaub auf Mauritius - unterwegs auf einem Katamaran


Es soll ja Menschen geben, die mit dem Abenteurergen geboren werden. Nun, dann gehöre ich auf jeden Fall dazu. Es gibt nichts schöneres für mich, als andere Länder zu bereisen, fremde Kulturen kennen zu lernen. Ich bin sehr gern zu Hause, aber dann fängt das Kribbeln wieder an und es muss
losgehen.



Auf Mauritius selbst haben wir viel entdeckt. Nur am Strand liegen, schön, aber nicht jeden Tag. Wir waren viel im Landesinneren unterwegs, ich habe hier im Blog schon darüber berichtet. Aber nun wollten wir die Insel mal vom Wasser aus erkunden. So groß ist sie nicht, das ist an einem Tag recht
gut machbar.



Wir haben uns für einen Tag auf dem Katamaran entschieden. Man kann auch Schnellboote mieten, oder normale Segelboote. Wir erlebten eine wunderschönen Tag. Die Verpflegung an Bord war sehr gut. Die Jungs waren mehr als gut drauf. Es ist schön zu sehen, wie sich die Wasserfarbe je nach Sonne und Tiefe ändert. An  besonders schönen Stellen haben wir geankert und sind schnorcheln gegangen. Gegrillt wurde direkt auf dem Boot.



Es war ein traumhaft schöner Tag. Zurück waren wir erst am Abend und erlebten, wie fast jeden Abend, eine traumhaften Sonnenuntergang. Begeistert habe mich die Delfine, die uns immer mal wieder begleiteten.
Und nun lade ich euch ein, mit mir die Insel auf einem Katamaran zu umrunden.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de