Dienstag, 23. Juni 2015

Endlich Sommer, die Libellen sind zurück


Ich freue mich jedes Jahr, wenn sie wieder da sind. Die kleinen Schönheiten an unserem Teich. Nun ist es wieder soweit. Alle möglichen Arten schwirren um einander, sobald die Sonne sich blicken lässt. In den letzten Tagen war das leider nicht oft der Fall. Das Wetter erinnerte mehr an den Herbst mit seinen Regenfällen und Stürmen. Aber es soll ja wieder besser werden. Einige traumhaft schöne Tage hatten wir auch bereits.


Nur bei Sonnenschein sind die Libellen ( zumindest bei uns) derart aktiv. Die kleinen zarten Wesen
suchen sich dann ihre Partner und schreiten zur Eiablage. Die Libellenlarven im Teich sind sehr nützlich. Sie "lieben" Mückenlarven. Und die erwachsenen Libellen sorgen dafür, dass auch die Mücken selbst bei uns im Garten keine Chance haben. Sehr angenehm an lauen Sommertagen.



Die Arten, die ich immer wieder sehe sind : Segellibelle, Federlibelle, Teichjungfern, Schlankjungfern, Edellibellen und die blutrote Heidelibelle. Außer Mücken mögen sie wohl auch Motten sehr gern. Sie sehen zart aus und sind doch perfekte Raubtiere.



In Deutschland soll es ca. 165 Arten geben.
Da habe ich noch viel zu entdecken. In Afrika gehen die Schätzungen etwas weiter auseinander. Manche sprechen von ca. 700 Arten, andere von über 900 Arten. Die habe ich natürlich auch noch nicht gesehen. Aber ich werde in Zukunft mehr darauf achten. Libellen sind Bioindikatoren. Dort wo sie leben, soll das Wasser sehr sauber sein. Am Kap der Guten Hoffnung tummeln sich viele. Dort war ich schon einige Male, werden sicherlich auch wieder dort sein. Vielleicht bekomme ich ja die Eine oder Andere dann vor die Linse. Nun hoffe ich zunächst mal auf einen schönen Sommer, schlechter kann es kaum noch werden. 


Dann werden sie sicher wieder ihre Flügel schwirren lassen, Libellen sind bei uns gern gesehene Gäste. Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Video.


Bis bald sagt Anke
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Samstag, 13. Juni 2015

Tiger, die groessten Raubkatzen unserer Welt


Wenn man direkt vor ihnen steht, dann wird man sich ihrer Größe bewusst. Es sind sehr imposante Tiere, schön und elegant. Der Tiger war hauptsächlich in Asien weit verbreitet. Aber sein Lebensraum wird immer kleiner. Immer noch wird er gejagt. Man schätzt die Zahl der freilebenden Tiger nur noch auf ca.3200 Stück. Der WWF hat sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl bis 2022 wieder zu verdoppeln. Man kann nur hoffen, dass es gelingt. Der  männliche, sibirische Tiger kann bis zu 300 kg wiegen und ca. 280 cm lang werden. Dazu kommt dann noch ein Schwanzlänge von ca.100 cm.


Als besonders schön werden die weißen Tiger betrachtet. Sie kommen nur in der Familie der Königstiger vor. Ein Männchen kann von der Schnauze bis Schwanzspitze bis zu 310 cm lang sein.
Was aber haben Tiger in Südafrika verloren? Ihr natürlicher Lebensraum ist es nicht. Aber immer mehr Tiger kann man nun in privaten, großen Gehegen sehen. Es gibt Privatpersonen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dem Tiger eine Überlebenschance zu geben. Sie wollen Tiger züchten und diese dann wieder in ihren Ursprungsländern auswildern. ( Zum Beispiel China). Auch Organisationen wie "Vier Pfoten" bringen Tiger nach Südafrika. Mehr dazu gibt es in unserem
Südafrikaforum  zu lesen. Diese Tiere kamen aus dem Zirkus und werden nun ihren Lebensabend in Südafrika verbringen.


Auch John Varty, bekannter Naturfilmer und Raubkatzenzüchter in Südafrika, hat sich der Tiger angenommen. Allerdings wurde er 2012 von einem seiner Tiger schwer verletzt. Man sollte also immer bedenken, diese Tiere sind alles andere als Kuschelkatzen. Auch wenn sie  den Mensch gewohnt sind. Ich weiß nicht, ob es richtig ist, Tiger nach Südafrika zu bringen. Aber solange es ein Weg ist, diese wunderschöne Tierart zu erhalten, kann es eigentlich nicht falsch sein. Die Tiger fühlen sich wohl, das kann man sehen. Die Tiger im Video habe ich in der Kleinen Karoo und am Eastern Cape gefilmt. Es sind großartige Tiere, die es zu schützen gilt.


Bis bald sagt Anke
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Mittwoch, 3. Juni 2015

Deutschlands wilde Waelder - die Tierwelt kehrt zurück




Oh ja, er wird wild, unser Wald. Der Naturschutz greift immer mehr. Viele Tiere kehren zurück in die deutschen Wälder. Das ist einfach nur großartig. Der Luchs ist da, die Wildkatze ist wieder zahlreicher, die Elche bringen nun schon zum 2. Mal ihre Kälber hier ( im Bayrischen Wald) zur Welt (ca.2.30 Meter Schulterhöhe und bis zu 800 Kilo Gewicht). Sie kommen aus Polen und Tschechien und erobern Deutschlands Wälder zurück. In Brandenburg gibt es nun schon richtig viele.


Am 8. 5. 2015 konnte wieder mal ein Wolf per Fotofalle zwischen Falkenstein und Rachel beobachtet werden.  Auch in Hessen werden oft Wölfe gesichtet. Ich hoffe, sie werden wieder heimisch, denn Angst vorm bösen Wolf hat vermutlich heute niemand mehr. Das Wisent fühlt sich auch wohl in unseren Wäldern. 1775 wurde das letzte freilebende Wisent (Bison) in Deutschland geschossen.
Nun versucht man sie wieder heimisch zu machen. Das Wisent ist ca. 2 Meter hoch, ca. 3 Meter lang und kann bis 1000 Kg wiegen. Ob sie es tatsächlich schaffen, in unseren Wäldern auf Dauer zu überleben, wird sich zeigen müssen.

 
Neben den Bibern gibt es auch wieder Fischotter. Diesen lustigen Gesellen zu zusehen ist schön und macht Spaß. Der Uhu läßt sich nicht in seiner Ruhe stören, Buntspechte behämmern totes Holz.


Ja er ist wieder schön, der Wald, voll von Leben. Die Menschen lernen  wieder die Natur  zu schätzen. Unser Bayrischer Wald kehrt nach und nach zu seinen Urformen zurück. Viele Touristen bewundern jedes Jahr diese wunderschöne Landschaft. Aber leider gibt es auch immer wieder Rückschläge. Man fand hier in unserem Bayrischen Wald 4 abgeschnittene Luchspfoten. Eine hohe Belohnung wurde ausgesetzt. Ich hoffe, man findet den Wilderer.





Wollen wir hoffen, das es mit der Entwicklung unsere Wälder so positiv weiter geht. Die Natur ist ein Gut, mit dem wir sorgsam umgehen müssen. Wenn wir sie schützen, dann kann sie uns so viel mehr zurück geben. Und nun nehme ich euch mit in den Wald, wenn ihr mögt. Viel Spaß dabei.


Bis bald sagt Anke
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