Samstag, 21. November 2015

Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland



Ja es gibt sie wieder in Deutschlands Wäldern. Nach über 150 Jahren erobert der Wolf sich seinen Lebensraum bei uns zurück. Aber: wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Ich bin wirklich sehr erstaunt, wie viele Leute die Rückkehr dieses schönen Tieres nicht begrüssen. Angst und Unwissenheit spielen eine große Rolle. Die Natur- und Wolfschützer haben also noch jede Menge Arbeit vor sich.
Im Jahr 2000 wurden die ersten, freilebenden Wölfe wieder in Deutschland geboren. Viele Wälder in Deutschland wandeln sich zurück in "Urwälder", der Lebensraum ist also perfekt.
 


Der Bayerische Wald ist an vielen Stellen wieder sehr ursprünglich. Wunderschön, artenreich und somit sicher ein guter Platz für Wölfe.
Der erste,  freilebende Wolf in Bayern wurde im Jahr 2006 ausgemacht. Er kam bei einem Autounfall ums Leben. Vermutlich kam er aus Italien. Immer wieder kommt es zu Sichtungen und auch Aufnahmen mit Fotofallen waren erfolgreich. Aber immer wieder kommt es in ganz Deutschland noch zu illegalen Tötungen. Die Angst ist groß. Auch kam es zu Tötungen von Schafen durch Wölfe. Die Besitzer werden jedoch voll entschädigt. Wo Mensch und Wildtier auf engem Raum zusammen treffen, wird es wohl auch immer Konflikte geben.
In Südafrika und Namibia gibt es ebenfalls Konflikte zwischen Schafen und Wildtieren. Hier werden die Schafe oft durch Geparde oder Leoparde gerissen. Schafe sind eine leichte Beute. Um Geparde und Leoparde zu schützen, wird hier eine besondere Hunderasse eingesetzt. Es ist der "Anatolische Hirtenhund". Er kennt weder Angst vor dem Wolf noch vor Bären. Es ist ein großer und schwerer Hund, der mit wenig Futter und Wasser auskommt. Er kann sehr schnell laufen. Vielleicht wäre dies ja auch ein Schutz der Schafe vor Wölfen in Deutschland? Mehr dazu könnt ihr hier  nachlesen, dort gibt es auch ein Foto.


Die Rückkehr der Wölfe, ich begrüsse sie aus vollem Herzen. Ich hoffe, dass es Lösungen für ein gutes Miteinander von Wölfen und Menschen geben wird. Wölfe sind keine Bösewichter aus dem Märchen. Sie sind Tiere mit sehr sozialem Verhalten.
Sie  werden uns ganz bestimmt nicht Nachts aus unseren Betten holen und fressen. Wölfe, Luchse, Wildkatzen und Elche, Rückkehrer, die unsere Natur reicher machen.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de

Dienstag, 10. November 2015

Bunte Voegel, kleine Drachen - die kleine Tierwelt in Suedafrika


Wenn man nach Südafrika reist, will man natürlich die großen Tiere sehen.
Die Big Five, Giraffen, Hippos und Co. Aber auch die kleine, bunte Tierwelt lohnt sich. Die Artenvielfalt ist so groß. Und sehr oft noch intakt. Ich freue mich immer sehr, auch diesen Tieren zu begegnen.


Da treffen sich die lustigsten und oft auch laute Vögel an Wasserfällen, kaum betrachtet von vielen Besuchern. Plötzlich kreuzt ein Waran deinen Weg. Einfach nur WOW.
Und mit ganz viel Glück sieht man auch einen grünen Basilisk. Agame sitzen auf dem Boden oder flitzen um einander.



Mich begeistert das immer wieder. Alle Tiere haben ihren Platz in der Natur und füllen ihre Nische.
Mehr zu Natur und Tierwelt gibt es ausführlich  und immer wieder neu in unserem Südafrikaforum
zu lesen. Wir freuen uns immer über neue Besucher und Südafrikaliebhaber.


Südafrika hat so viel zu bieten. Für Hobbyfotografen, Naturliebhaber und Weltenbummler immer wieder ein tolles Reiseziel. Ich weiß nicht, wie oft ich schon dort war. Müßte mal nachzählen. Aber eins weiß ich genau, langweilig ist es nie. Es gibt immer noch so viel, das ich nicht gesehen habe.
Ich wünsche euch viel Freude mit den kleinen Drachen und bunten Vögeln.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de


Dienstag, 3. November 2015

Rehe und Hirsche, es ist Herbst im Bayrischen Wald


Der Herbst in Bayern ist dieses Jahr besonders farbenfroh. Die Nächte sind bereits eiskalt, morgens ist alles mit Raureif bedeckt. Aber an den Tagen lockt Sonne pur. Für November traumhafte Temperaturen. Normalerweise ist dieser Monat voll mit Nebel und sehr regnerisch. Aber das wird wohl auch noch kommen. Also, wann immer es geht, raus in die letzten Sonnenstrahlen, der Wald ist ja nur ein paar 100 Meter entfernt.


Die Weiden, die vor kurzem noch von Kühen, Rindern und Pferden genutzt wurden, werden im Moment von Rotwild und Dammwild bevölkert. Sie kommen mit den Sonnenstrahlen aus dem Wald
und fressen sich noch mal richtig voll. Man sagt hier allgemein, wir bekommen einen langen und harten Winter. Im Moment füttere ich im Garten 4 Igel, die Vögel kommen in Scharen. Tiere merken, wenn etwas im Busch ist.



Wenn der Schnee dann kommt, werden wohl auch wieder Rehe und Hirsche näher ans Haus kommen. Zäune stellen keine wirklichen Problem für sie da. Aber auch im Wald werden sie gut gefüttert. Es wäre wirklich schade um diese wunderschönen Tiere.


Es freut uns immer sehr, wenn wir Kindern beim Sammeln von Eicheln und Kastanien sehen.
Da Naturschutz groß geschrieben wird, lernen schon die Kleinen, wie wichtig die Hilfe für die Tiere im Winter ist.

Ihr macht gerade Ferien in Bayern? Na dann nichts wie raus in diese wunderschöne Natur mit all dem Wald und den Bergen.
Für den Rest, die es nicht live erleben können, habe ich zumindest ein kleines Trostpflaster.
Ich hoffe, es gefällt euch.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de