Mittwoch, 24. Februar 2016

Die Kokosnusskrabbe (Palmendieb) - groesste Landkrabbe der Welt


Oh, die Kokosnusskrabbe (Birgus latro)  ist wirklich beeindruckend. Sie wird auch als Palmendieb bezeichnet. Ich wusste, dass sie im Indischen Ozean und im Pazifik zu Hause ist. In Südafrika und auf Mauritius habe ich sie allerdings vergeblich gesucht.



Auf Sansibar (Tansania) machten wir die "Blue Safari". Wunderschön. Wir fuhren mit einem Fischboot verschiedene Inseln an. Dazwischen war Zeit zum Schnorcheln und relaxen. Das Wasser war glasklar, wir wurden auch von Delfinen begleitet. Mittagessen gab es dann auf einer anderen kleinen Insel, die nur von den Fischern während der Fangsaison bewohnt wird. Dort kam die Kokosnusskrabbe uns dann besuchen. Ich war total aus dem Häusschen. ( Aber alle anderen auch).


Die Kokosnusskrabbe ist die größte Landkrabbe der Erde. Sie kann ca. 40 cm groß werden und bringt bis zu 4 Kilogramm auf die Waage. Die Fischer vor Ort nahmen sich viel Zeit uns dieses schöne Tier zu erklären. Sie kann wohl auch bis zu 40 Jahre alt werden. Die Farben des Palmendiebes können variieren. Junge Tiere suchen Schutz in verlassenen Schneckenhäusern und Muscheln, wie auch die Einsiedlerkrebse. Erwachsenen Tiere haben dann ihren eigenen Schutz ausgebildet. Sie kann schnell
laufen (rückwärts) und war flott beim Klettern. Auf Palmen ist sie wohl oft zu finden. Sie liebt Kokosnüsse, verspeist sie mit viel Genuss. Aber sie frisst wohl auch Aas und andere, kleine Tiere.
Sie gehört zu den Krebstieren.



Die Kraft in den Scheren des Palmendiebes hat uns sehr beeindruckt. Mühelos zerknackte sie diesen Kronkorken. Also Vorsicht beim Anfassen, ein Finger ist gleich ab. Leider nehmen die Bestände dieses Tieres ab. Sie wird wohl recht gern gegessen. Obwohl sie durch Kiemen atmet, kann diese Krabbe als Erwachsene nicht im Wasser überleben. Sie würde ertrinken. Diese Kiemen sind für Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft ausgebildet. Allerdings müssen diese Kiemen mit Wasser befeuchtet werden. Ein Palmendieb braucht zwischen 4 und 8 Jahre um geschlechtsreif zu werden. Das ist eine lange Zeit. Ich wünsche euch viel Spaß mit "meinem" Palmendieb, der natürlich nicht gegessen wurde.


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de

Donnerstag, 18. Februar 2016

Sansibar (Tansania) - Urlaub im Indischen Ozean



Sansibar, schon allein der Name weckte bei uns Träume. Irgendwie verbindet sich dieser Name mit Gewürzen, endlosen Stränden, Blumen und freundlichen Menschen. Und so ist es tatsächlich. Sansibar, dass sind Trauminseln im Indischen Ozean. Sansibar gehört zu Tansania und befindet sich in Ostafrika. Sansibar besteht aus mehreren Inseln. Die Hauptinseln sind Unguja und Pemba.
Es gibt noch viele kleine Inseln, einige zu klein, um darauf zu wohnen. Andere werden nur in der Fischsaison genutzt. Wir haben mit kleinen Booten einige Inseln besucht. Sie liegen wie Perlen mitten im Indischen Ozean. Unsere Touren haben wir direkt vor Ort mit Einheimischen gebucht. Es war immer alles erstaunlich gut organisiert ( das kenne ich auch anders in Afrika-LOL), und hat prima geklappt. Über diese Touren werde ich noch berichten. 





Sansibar ist bunt. Der Boden ist sehr fruchtbar, überall wachsen Obst, Gemüse, Gewürze und natürlich auch Blumen. Die Häuser der Bewohnen sind meist einfach aber sehr sauber. Oft sieht man die Haustiere direkt davor, Ziegen und Kühe gehören zum Straßenbild. Vorsicht beim Fahren, Hühner und Enten samt Nachwuchs gehen sehr gemütlich über die Straßen.


Bei Strandspaziergängen kommt man schnell in Kontakt mit den Einheimischen. Und man findet viele Schätze. Aber so schön sie auch sind, Hände weg. Kleine Muscheln dürfen mitgenommen werden, die Großen nicht. Auch das Mitnehmen von  Korallen ist verboten.
 


Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist gewaltig. Bei Ebbe konnten wir bis zum Riff laufen, das waren ca. 1.4 km. Bei Flut hingegen knallten die Wellen gigantisch hoch bis an die Wellenbrecher direkt vor dem Hotel. Während der Ebbe bilden sich kleine Tümpel im Ozean. Hier tobt das blanke Leben. Kleine Fischschwärme, Seeigel ( unbedingt Badeschuhe mitnehmen) und die Seesterne kann man dann wunderbar beobachten. Bei Flut liegen dann  ca. 2 Meter Wasser darüber. 



Die Seesterne haben viele Farben und waren sehr groß. Begeistert haben uns auch unsere "Haustiere". Geckos in allen Farben, Eidechsen und Echsen, die vermutlich genau an unserem Bungalow wohnten und die Buschbabys. Buschbabys sind nachtaktive Äffchen, die normalerweise sehr scheu sind. Nach einigen Tagen waren sie wohl sehr dankbar für die Bananen und ließen es zu, dass wir ganz nah Fotos machen konnten. 



Sansibar hat uns sehr gut gefallen, die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Dieses Paradies noch mal zu besuchen, ja das kann ich mir gut vorstellen. Ich hoffe euch gefällt mein Sansibar Video. Wir sehen uns und ich werde dann von unseren Ausflügen berichten. 


Bis bald sagt Anke
www.Heldmann-Immobilien.de